Stolz: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Klimaschutzmanagerin Sarah Sierig. - © Foto: Gemeinde Rödinghausen
Stolz: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Klimaschutzmanagerin Sarah Sierig. | © Foto: Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen Gemeinde setzt auf Ökostrom

Klimaschutz: Die Gemeinde Rödinghausen versorgt ab Januar sämtliche kommunalen Gebäude ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energien. Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer erwartet dadurch leichte Einsparungen

Rödinghausen (nw). Das kommende Jahr beginnt in Rödinghausen vielversprechend: Erstmalig wird die Gemeinde den gesamten Strombedarf ihrer kommunalen Einrichtungen mit Ökostrom abdecken können. Wie im Klimaschutzkonzept gefordert, können die CO2-Emissionen der kommunalen Liegenschaften auf diese Weise entscheidend gesenkt werden. Gleichzeitig geht die Gemeinde Rödinghausen als Vorbild in Sachen Klimaschutz voran und hofft auf viele Nachahmer im umweltbewussten Ort. Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer freut sich über den nächsten Meilenstein in Sachen Klimaschutz: "Zukünftige Stromversorgung wird verstärkt auf regenerative Energien setzen müssen. Rödinghausen ist damit schon heute zukunftsfähig aufgestellt." "Die Klimabilanz kann sich sehen lassen" Zudem macht er deutlich, dass ökologisches Handeln und Klimaschutz nicht automatisch mit Mehrkosten einhergehen müssen: "Der Ökostrom wird keine Mehrkosten verursachen. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir sogar in geringem Maß einsparen werden." Die Klimabilanz kann sich in der Tat sehen lassen. Geht man von rund 90 Prozent weniger CO2-Emission im Vergleich zum konventionellen Strommix aus, werden ab 2018 jährlich mehr als 920 Tonnen CO2 durch den hauptsächlich mit Wasserkraft in Norwegen erzeugten Ökostrom eingespart.

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