Ärgernis für viele Autofahrer: Die Sperrung Gerhart-Hauptmann-Straße im Bereich der Bahnunterführung. - © GERALD DUNKEL
Ärgernis für viele Autofahrer: Die Sperrung Gerhart-Hauptmann-Straße im Bereich der Bahnunterführung. | © GERALD DUNKEL

Bünde Sperrung der Gerhart-Hauptmann-Straße dauert an

Bauarbeiten: Vor der Freigabe der verlegten Rohrleitungen müssen diese noch auf Keimfreiheit geprüft werden. Im Anschluss soll noch eine Querungshilfe auf Höhe der Franz-Werfel-Straße entstehen

Gerald Dunkel

Bünde. Seit mehreren Wochen ist die Bahnunterführung der Gerhart-Hauptmann-Straße wegen Arbeiten am Kanalsystem unter der Straße gesperrt. Das hat gerade in den Nachmittagsstunden enorme Auswirkungen auf den Straßenverkehr in Richtung Spradow. Besonders zur Feierabendzeit und an Samstagen fast ganztägig bilden sich zwischen dem Konrad-Adenauer-Kreisverkehr in Spradow bis auf Höhe Gerhart-Hauptmann-Straße auf der Wasserbreite Fahrzeugkolonnen. Viele Autofahrer, die von Bünde aus in Richtung Dünne oder Spradow fahren, nutzen sonst die Querverbindung zur Borriesstraße unter der Bahn entlang. Diese müssen nun allerdings die Wasserbreite über die Lübbecker Straße nutzen. Es sei denn, sie fahren über die Levisonstraße oder Bahnhofs- und Hauptstraße auf die andere Seite der Bahnlinie zur Borriesstraße. Wie lange diese Sperrung aber noch andauern wird, vermochte ein Mitarbeiter des Bereichs Planen und Bauen am Mittwochabend im Verkehrsausschuss auf Anfrage von Martin Schuster (CDU) nicht genau zu sagen. Dem Ausschuss wurde mitgeteilt, dass noch verschiedene Arbeiten an den Kanälen vorzunehmen seien. Unter anderem müssten die Leitungen auf Keimfreiheit untersucht werden, bevor sie ans Wassernetz der Energie- und Wasserversorgung Bünde angeschlossen würden. Damit sei zwar demnächst zu rechnen, allerdings stehe dann schon die nächste Baumaßnahme an. Auf Höhe der Franz-Werfel-Straße soll die Gerhart-Hauptmann-Straße eine Querungshilfe für Fußgänger bekommen, was die Freigabe noch einmal verzögere. Wenn der Zeitraum zwischen beiden Baumaßnahmen länger dauern würde, wolle man die Straße vorübergehend freigeben. Sollten allerdings nur wenige Tage dazwischen liegen, sollen die Absperrungen bestehen bleiben.

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