Gemeinsam vor dem Rathaus: Hunderte "Weiber" mit Mann und Kind stürmen zum 38. Mal. - © Noah Wedel
Gemeinsam vor dem Rathaus: Hunderte "Weiber" mit Mann und Kind stürmen zum 38. Mal. | © Noah Wedel

Rödinghausen Im Jecken-Fieber: Sturm auf das Rödinghauser Rathaus

Noah Wedel

Rödinghausen. 350 Meter liegen das "Haus des Gastes" und das Rathaus auseinander. Ein kurzer Weg, der dennoch mit viel Spaß verbunden ist. Diesen Weg beschritten gestern Nachmittag um 16:11 Uhr Hunderte Rödinghauser auf dem Weg zu Ernst-Wilhelm Vortmeyer zum Start der Weiberfastnacht. Die Schlüsselübergabe des Bürgermeisters mit dem Zerschneiden seiner Krawatte hat eine lange Tradition, danach stürmten die "närrischen Weiber" mit ihren Männern zum 38. Mal das Rathaus. Mit reichlich Getränken versorgt zog der Tross mit passender Schlagermusik weiter. Viele verschiedene Verkleidungen sorgten ebenso für eine angenehme Atmosphäre - egal, ob als Popcornverkäufer, Wikinger oder Gefangener verkleidet. Zudem wurden aus einem großen Bollerwagen Süßigkeiten geworfen, die Taschen vieler Kinder waren voll und die Strecke hatte sich nicht nur für die Erwachsenen gelohnt. "Wir haben hier alle sehr viel Spaß, das Wetter spielt mit und das sind super Bedingungen für einen gelungenen Abend", sagte der als Clown verkleidete Peter Schneider. An anderer Stelle hörte man heraus, dass die meisten Angehörigen der Karnevalsgesellschaft heute frei haben und aus diesem Grund wohl mit Livemusik der Band "Sister Act" bis tief in die Nacht gefeiert wurde. Darauf ein lautes "Rödinghausen Helau"! Fotos: NOAH Wedel

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