Löhne Spielplatztest: Wenige Geräte in Halstern

Spielplatztest (3): Auf dem Spielplatz an der Grundschule Halstern fehlt den Kindern ein Kletterturm. Er wurde abgebaut, weil er instabil war. Für Skater ist die Fläche gut zum Üben

Kristine Greßhöner

Löhne. Das Areal hinter der Grundschule Halstern ist groß und überschaubar. Für die NW haben einige Schüler den Platz unter die Lupe genommen. ERREICHBARKEIT Der Spielplatz dient der Grundschule Halstern als Teil ihres Schulhofs, darf aber auch von anderen Kindern genutzt werden. Das Gelände liegt hinter dem Schulgebäude. Es kann vom Schulweg aus betreten werden. Auch an der Straße Auf dem Anbiete gibt es einen Zugang im Zaun. Per Bus ist der Spielplatz erreichbar mit den Linien 437 (Haltestelle Halstern Grundschule) und 615 (Haltestelle Schulweg). GERÄTE UND PLATZ Dafür, dass Schulhof und Grasflächen weitläufig sind, wirken die Spielgeräte auf dem Gelände etwas verloren. Seitdem das große Klettergerüst abgebaut wurde, gibt es noch drei Kletterstangen, eine Sandgrube, einen Bolzplatz und sechs Schaukeln. Außerdem steht den Kindern eine Rutsche zur Verfügung, und es gibt eine stabile Tischtennisplatte. Zudem können Besucher die Sitzmöglichkeiten im Grünen Klassenzimmer und eine Sitzbank aus Metall mit einem großen Tisch in der Mitte nutzen. Die Eltern Jutta Kastner, Sven Riekewald, Christian Held, Kerstin Schreiber und Sonja Zimmerling sowie Schulleiterin Gudrun Bergunde sind sich einig, dass der fehlende Kletterturm unbedingt ersetzt werden sollte. Sie hoffen, dass bald für Ersatz gesorgt wird. ZUSTAND UND SAUBERKEIT Da der Platz keine schlecht einsehbaren Schmuddelecken hat und von Kindergarten und Schule direkt einsehbar ist, ist das Gebiet auf den ersten Blick in einem sauberen, gepflegten Zustand. Die Kinder erwähnen, dass sie schon einmal Scherben gefunden hätten. Für die Grundschüler sind das aber merklich kleine Sensationen. Die Erwachsenen bestätigen, dass es sich hier um seltene Ausnahmefälle gehandelt hat. SICHERHEIT Dass beispielsweise ein Ball auf die Straße rollt, kann hier eigentlich nicht passieren. Denn die Fahrbahnen, die zudem verkehrsberuhigt sind, liegen jenseits der Turnhalle und jenseits des Schulgebäudes. Neben dem Fußballplatz befindet sich ein Acker. Außerdem halten sich auf dem Gelände nachmittags häufiger Mütter mit ihren Kindern auf und die Nachmittagsbetreuung der Grundschule ist mit weiteren Aufsichtspersonen vertreten, so dass im Notfall oft jemand vor Ort wäre. ALTERSGEEIGNET Der Platz ist geeignet für Kinder im Grundschulalter, die Spaß haben, zum Beispiel mit ihrem Skateboard oder ihren Skates die befestigte Fläche zu nutzen oder auch mehrere Kinder, die zusammen Fußball zu spielen. DAS SAGEN DIE TESTER Das Areal überzeugt in erster Linie mit seiner Größe. Der Platz hinter der Schule ist asphaltiert, außerdem gibt es rundherum eine große Rasenfläche. "Der Fußballplatz ist wirklich toll", sagt der siebenjährige Nick. "Wir gehen hier auch gern mal nach der Schule hin." Lennard besucht die vierte Klasse der Grundschule. Er sagt: "Manchmal gibt es Streit, weil es zu wenige Spielgeräte gibt." Erik wiederum findet es toll, im Winter den kleinen Hügel an der Rutsche mit einem Schlitten im Schnee herunterzufahren. Dürften sich die jungen Spielplatz-Tester etwas wünschen, dann wären das Seile zum Balancieren und eine Seilbahn. Den Kindern gefällt es nicht, dass auf den Sitzflächen der Schaukeln Autoreifen stecken. DIE ERWACHSENEN Die Eltern der Schulkinder sind momentan nicht glücklich über die große Lücke auf dem Schulhof. Vor einigen Wochen ist hier ein großer Kletterturm abgebaut worden. Dem Vernehmen nach hat die Stadt das Spielgerät aus Sicherheitsgründen entfernen lassen und will, so hoffen es Schulleitung und Eltern, für Ersatz sorgen. Generell gilt der Platz nachmittags nach Schulschluss als beschaulich.

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