Löhne Hund vermutlich an Giftköder gestorben

Besitzer sollten immer noch aufmerksam sein

Löhne (sba). Pablo, ein zehnjähriger Mischlingshund aus Spanien, ist vermutlich vergiftet worden und daran gestorben. Besitzerin Anne Möller (Name von der Redaktion gerändert) ist mit Rüde Pablo und ihrem zweiten Hund Tyson häufig am Werredamm und am Hundestrand entlang spazieren gegangen. Dort haben verschiedene Hundebesitzer bereits vergangenes Jahr im September in Fleischwurst eingewickelte Köder gefunden (wir berichteten exklusiv). Ein Hund ist in dieser Zeit nachweislich mit präparierten Ködern vergiftet worden.

Polizei und der Quernheimer Tierarzt raten Hundebesitzern immer noch, besonders aufmerksam zu sein. "Die Sache ist scheinbar noch nicht ausgestanden", sagt auch Hundebesitzerin Möller. "Die Vergiftung von Pablo ist zwar nur eine Verdachtsdiagnose, für den genauen Fund müsste obduziert werden, dennoch kann man nicht vorsichtig genug sein", so Möller.

Alles geschah vergangenen Freitag. Als Möller mit ihren beiden Hunden am Werredamm spazieren ging, merkte sie, dass mit dem Mischling etwas nicht stimmte. "Er konnte einfach nicht mehr gehen", erzählt die Löhnerin. Zuhause wurden die Symptome schlimmer: Pablo hat sich mehrmals erbrochen, war schlapp und kraftlos, hat weder etwas gegessen noch getrunken.

Möller ist mit ihm direkt zum Tierarzt nach Quernheim. Doch die Behandlung hat nichts geholfen: Am Samstag ist Pablo verstorben – höchstwahrscheinlich an Rattengift. Der Tierarzt ging von einer solchen Vergiftung aus, die Symptome sprachen dafür.

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