Ab sofort hängt ein Defobrillator auch in der Turnhalle, die der TuS Gohfeld nutzt: Carsten Holtgrefe (Struck Medizintechnik v. l.), Marco Kollmeier (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford), Marion Timm (Übungsleiterin beim TuS Gohfeld), Andreas Kelch (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford) und Dieter Treichel (1. Vorsitzender vom TuS Gohfeld). - © Susanne Barth
Ab sofort hängt ein Defobrillator auch in der Turnhalle, die der TuS Gohfeld nutzt: Carsten Holtgrefe (Struck Medizintechnik v. l.), Marco Kollmeier (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford), Marion Timm (Übungsleiterin beim TuS Gohfeld), Andreas Kelch (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford) und Dieter Treichel (1. Vorsitzender vom TuS Gohfeld). | © Susanne Barth

Löhne Defibrillator hängt in der Turnhalle der Grundschule Gohfeld

Der TuS Gohfeld hat gemeinsam mit der Volksbank-Stiftung einen weiteren Lebensretter nach Löhne geholt

Susanne Barth

Löhne. Sichtbar direkt im Eingang in der Turnhalle der Grundschule Gohfeld (Goethestraße) hängt er nun – der Lebensretter. Der TuS Gohfeld, der täglich die Halle nutzt, hat sich darum bemüht, dass ein weiterer Defibrillator in Löhne existiert. Die Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford hat das Gerät mit 1.600 Euro größtenteils gesponsort. Der Verein hat 800 Euro investiert. Dieter Treichelt, erster Vorsitzender beim TuS Gohfeld, ist auf die Volksbank-Aktion durch einen Zeitungsartikel aufmerksam geworden. „Die Idee fand ich gut. Ich habe es dem Vorstand vorgeschlagen und direkt offene Türen eingelaufen", sagt Treichelt. Der TuS Gohfeld stellte einen Antrag an die Stiftung, die diesen bewilligte und damit die Anschaffung eines Defibrillators in Gohfeld unterstützt. Das Gerät ist einfach und selbsterklärend. Damit der Verein für den Ernstfall bestens vorbereitet ist, gab es eine Schulung, die das Rote Kreuz durchgeführt hat. Alle Übungsleiter, der Vorstand sowie einzelne Sportler, die auch mal eine Vertretung in den Sportgruppen übernehmen, haben sich daran beteiligt. „23 waren es insgesamt", so Treichelt. „Man kann nichts dabei falsch machen" Die Stiftung der Volksbank hat die Aktion „Herzsicher in der Region" vor vier Jahren im Kreis Herford und der Stadt Bad Oeynhausen gestartet. „Die Turnhalle in Gohfeld ist der 79. Standort", sagt Marketingleiter Andreas Kelch. Die Defibrillatoren kommen vom Unternehmen Struck Medizintechnik aus Enger. „Wenn mit dem Gerät mal etwas sein sollte, stehen die Mitarbeiter schnell zur Verfügung", sagt Kelch. Deswegen habe sich die Stiftung gegen einen Anbieter aus München oder Berlin entschieden. Ein Defibrillator gilt als Lebensretter für Menschen, die einen Herzstillstand erleiden. Dann zählt jede Sekunde. „Pro Minute verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen um etwa zehn Prozent", sagt Christian Flottmann, Leiter der kardiologischen Intensivstation im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Er nimmt den Anwendern auch die Scheu: „Man kann nichts dabei falsch machen." Das bestätigen auch Treichelt und Marion Timm, Übungsleiter beim TuS Gohfeld: „Es ist total einfach. Das Gerät erklärt einem was gemacht werden muss." Auch in Punkto Herzdruckmassage. „Das Gerät zählt mit", so Treichelt. Und Kelch von der Volksbank ergänzt: „Einfach das Lied Staying alive im Kopf haben. Das ist der richtige Rhythmus."

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