Nachwuchsmathematiker: Lea Schewe (Bünde), Dajana Grube, David Reischman, Tatjana Steinmann (alle drei aus Löhne), Bjarne Lippert und Silas Elbers (beide aus Bünde) waren in Oberlübbe dabei. - © NW
Nachwuchsmathematiker: Lea Schewe (Bünde), Dajana Grube, David Reischman, Tatjana Steinmann (alle drei aus Löhne), Bjarne Lippert und Silas Elbers (beide aus Bünde) waren in Oberlübbe dabei. | © NW

Löhne Junge Mathematiker zeigen ihr Können bei der Schülerakademie

Schüler und Lehrer aus Löhne stellten in Oberlübbe ihren Forscherdrang unter Beweis. Die Ergebnisse gingen dabei weit über den Schulunterricht hinaus

Löhne. Unter Löhner Beteiligung ging Anfang September die "Schülerakademie für Mathematik in OWL" über die Bühne. Eine Delegation von Schülern und Lehrern aus der Werrestadt reisten zu diesem Zweck nach Oberlübbe, wo in der Alten Volksschule fleißig gerechnet wurde. Insgesamt 31 in Mathematik besonders motivierte Neuntklässler aus Gesamtschulen und Gymnasien der Kreise Herford, Lippe und Minden-Lübbecke waren dabei - unter anderem die Löhner Schüler Dajana Grube, David Reischmann und Tatjana Steinmann. Möglich machte das die Unterstützung der Familie-Osthushenrich-Stiftung sowie die Grundfinanzierung durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung. Im neunköpfigen Betreuerteam arbeiteten sechs Lehrer von der Verbundschule Hille, der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Löhne, vom Weser-Gymnasium Vlotho und vom Gymnasium Rahden mit. Sie wurden von drei Lehramtsanwärtern unterstützt, die hier ihre Ausbildung in der Förderung besonders begabter Kinder abrunden konnten. In vier Gruppen befassten sich die Jugendlichen mit den Themen "3D-Animationen mit Geogebra", "Kürzeste Vernetzung zweier Orte", "In- und Umkreise von Vielecken" und "Geometrische Wahrscheinlichkeiten". Unter Einsatz von Computern und jugendlichem Forscherdrang wurden Modelle erstellt, Beweise geführt und Ergebnisse präsentiert. Daraus ließen sich Beziehungen ermitteln und Gesetzmäßigkeiten nachweisen, die den Rahmen des Schulunterrichts sprengen würden. Die gemeinsame Arbeit sorgte dafür, dass sich die jugendlichen Forscher innerhalb kürzester Zeit blendend verstanden. Ein sportlich orientiertes Rahmenprogramm ließ bei aller geistigen Anspannung auch die körperliche Beweglichkeit nicht zu kurz kommen. Am Abreisetag bestaunten die Eltern der Schüler bei einem Galeriegang die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen. Vertreter des Vorstandes der Familie-Osthushenrich-Stiftung äußerten Genugtuung darüber, dass begabten Schülern ein so projektorientiertes Arbeiten ermöglicht werden kann. Auch Ingo Klemisch von der Bezirksregierung Detmold sprach allen Beteiligten seine Anerkennung aus und unterstrich das durch das Verleihen von Urkunden an die Teilnehmer. Am Ende stand für alle Anwesenden eine gelungene Veranstaltung, die den mathematikbegabten Schülern viel Freude bereitete.

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