Auf Spurensuche: Stiftungssprecher Ibrahim Kus, Bauhistoriker Mathias Polster und Irene Eßer vor der Fassade der Ulenburg im Rosengarten. Hinten sind zwei Jakobsmuscheln aus Sandstein in der Fassade verbaut. - © Ulf Hanke
Auf Spurensuche: Stiftungssprecher Ibrahim Kus, Bauhistoriker Mathias Polster und Irene Eßer vor der Fassade der Ulenburg im Rosengarten. Hinten sind zwei Jakobsmuscheln aus Sandstein in der Fassade verbaut. | © Ulf Hanke

Löhne Bohren in der hölzernen Vergangenheit

Ulenburg: Der Bauhistoriker Mathias Polster will die Geschichte des Wasserschlosses erkunden. Die jesidische Stiftung erlaubt die Forschungsarbeiten am Gemäuer und im Gebälk und ist gespannt, ob das Haus wirklich mal Teil des Jakobsweges war

Löhne. Die Muschel-Zeichen an der Fassade der Ulenburg faszinieren Irene Esser schon seit vielen Jahren. Die Jakobsmuschel gilt gemeinhin als Pilgerzeichen für den Jakobsweg. Ausgerechnet an der der Ulenburg, einem Wasserschloss aus der Zeit der Weserrenaissance, sind gleich zwei Jakobsmuscheln aus Sandstein mit bloßem Auge gut zu sehen. Bloß, warum? Diese Frage quält nicht nur Irene Esser. Gestern hat auch Mathias Polster die Neugier gepackt. Der Bauhistoriker will dem alten Gemäuer in den nächsten Wochen auf den Zahn fühlen und hat dafür das Einverständnis der Eigentümer. Ibrahim Kus, Sprecher der Jesiden-Stiftung, begrüßte den Baufachmann gestern an der Burg und sagte: „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse...

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