Einsatz von Glyphosat: Bevor gepflügt wird, werden die Wildkräuter zerstört. Glyphosat wird dann gespritzt, um den kompletten Bewuchs ganzer Äcker totzuspritzen. Die so zerstörte Pflanzendecke lässt sich leichter pflügen, was nach Herstellerangaben zu erheblichen Einsparungen von Dieselkosten führt. - © Foto: Karl-Heinz Niehus
Einsatz von Glyphosat: Bevor gepflügt wird, werden die Wildkräuter zerstört. Glyphosat wird dann gespritzt, um den kompletten Bewuchs ganzer Äcker totzuspritzen. Die so zerstörte Pflanzendecke lässt sich leichter pflügen, was nach Herstellerangaben zu erheblichen Einsparungen von Dieselkosten führt. | © Foto: Karl-Heinz Niehus

Löhne Bürger haben ihren Urin auf Glyphosat-Rückstände prüfen lassen

Zum Teil wurden hohe Anteile der Chemikalie nachgewiesen. Umstritten bleibt, ob der Stoff krebserregend ist

Löhne. Schon beim Frühstück lauert die Gefahr. Davon ist der Löhner Naturschützer Karl-Heinz Niehus überzeugt. Er und andere Mitglieder des Glyphosat-Teams der Naturgarteninitiative Löhne haben ihren Urin auf Glyphosat-Rückstände untersuchen lassen. Die Ergebnisse finden die Löhner erschütternd. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gelangt nach Einschätzung von Experten durch die Nahrung in den menschlichen Körper.  Viele Naturschützer möchten die Chemikalie, die in der Landwirtschaft und von Kleingärtnern eingesetzt wird, verbieten lassen, weil sie im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Befürworter halten Glyphosat für unbedenklich. Zahlreiche Mitglieder der Löhner Naturgarteninitiative kämpfen für ein Verbot. Eine Frau aus der Gruppe hatte die Idee zum Urintest...

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