Einsatzkräfte der Löschgruppe Obernbeck spannten am Samstagmittag eine Ölsperre auf der Werre in Löhne Gohfeld. Die Sperre ist die zweite von insgesamt drei Sperren. Verursacht wurde die Ölspur durch einen Unfall in der Nacht zu Samstag, bei dem ein verunglückter Lastkraftwagen größere Mengen Betriebsmittel verloren hatte, welche in die Werre flossen. Der Unfall ereignete sich zwischen Kirchlengern und Hiddenhausen. Die weiteren Ölsperren wurden in Kirchlengern und Bünde über die Wasseroberfläche gespannt. - © Friderieke Schulz
Einsatzkräfte der Löschgruppe Obernbeck spannten am Samstagmittag eine Ölsperre auf der Werre in Löhne Gohfeld. Die Sperre ist die zweite von insgesamt drei Sperren. Verursacht wurde die Ölspur durch einen Unfall in der Nacht zu Samstag, bei dem ein verunglückter Lastkraftwagen größere Mengen Betriebsmittel verloren hatte, welche in die Werre flossen. Der Unfall ereignete sich zwischen Kirchlengern und Hiddenhausen. Die weiteren Ölsperren wurden in Kirchlengern und Bünde über die Wasseroberfläche gespannt. | © Friderieke Schulz

Kreis Herford Feuerwehr muss nach Unfall drei Ölsperren auf der Werre errichten

Öl und Benzin aus verunfalltem Lkw laufen in den Fluss

Friderieke Schulz

Kreis Herford/Löhne. Um 9.40 Uhr ereilte der Notruf "Öl auf Gewässer" die Einsatzkräfte der Hauptgruppe, sowie der Löschgruppe Obernbeck. Verursacht wurde diese durch einen Unfall in der Nacht zu Samstag. "Zwischen Kirchlengern und Hiddenhausen war ein Lastkraftwagen verunglückt und hatte eine größere Menge Betriebsmittel verloren", sagt Einsatzleiter Thomas Arning. Betriebsmittel von Unfall-Lkw Nach jetzigem Kenntnisstand waren die Betriebsmittel, wie zum Beispiel Benzin und Öl, von der Unfallstelle aus in den Fluss geraten und die Werre in Richtung Bad Oeynhausen geflossen. "Auf der Oberfläche ist ein Ölfilm stellenweise deutlich erkennbar", sagt Arning. Gemeinsam mit der Hauptwache des Kreises Herford errichteten die Einsatzkräfte insgesamt vier Ölsperren auf der Wasseroberfläche der Werre. Die erste ist eine Kontrollsperre in Höhe Enger, eine wurde auf Höhe Kirchlengern installiert, die dritte in Löhne Gohfeld und die vierte in Bad Oeynhausen. Pellets sollen Öl aufsaugen Mit Hilfe von Pellets, die vor den Sperren ausgestreut wurden, sollen nun die Betriebsmittel aufgesaugt werden. "Die Sperren bleiben die nächsten Tage bestehen, werden regelmäßig kontrolliert und mit neuen Pellets bestückt", weiß der Einsatzleiter und verrät, dass diese Methode relativ zuverlässig sei und im Normalfall recht viel Öl und Benzin binden könne. Angler sind besorgt Verärgert über die Ölspur sind auch die Angler, die sich an diesem Morgen am Fluss positioniert haben. "Wir wollen eigentlich auf Raubfisch angeln. Mal sehen, inwieweit wir jetzt noch etwas bekommen", sagt Fabian Mödebeck und verweist auf die Folgen für Fisch und andere am oder im Gewässer lebenden Tiere. "Aber die Folgen sind jetzt schwer abzuschätzen. Hoffentlich war es nicht so viel und der Schaden hält sich in Grenzen", hofft auch Leo Dick.

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