Time of your life: Mit dem Song von Green Day verabschieden sich die Abiturienten am Wochenende - nicht nur von der Schule, sondern auch von den Zuschauern des Varietés. - © Felix Eisele
Time of your life: Mit dem Song von Green Day verabschieden sich die Abiturienten am Wochenende - nicht nur von der Schule, sondern auch von den Zuschauern des Varietés. | © Felix Eisele

Löhne Varieté der Gesamtschule Löhne: 13 Jahre bis zum "Abilymp"

Varieté: Die Abiturienten der Bertolt-Brecht-Gesamtschule stehen kurz vor ihrem Abschluss. Ihre gemeinsame Schulzeit lassen sie am Wochenende in zwei Aufführungen Revue passieren

Felix Eisele

Löhne. Götter sind sie zwar (noch nicht), ihren ganz persönlichen Olymp aber haben die Bertolt-Brecht-Gesamtschüler des Jahrgangs 13 schon dicht vor Augen. Ihren "Abilymp", um genau zu sein. Und genau so heißt auch ihr Varieté, mit dem sie am kommenden Wochenende ihre Schulzeit auf unterhaltsame Weise Revue passieren lassen. Etwas Neues, Anderes, Ungewohntes wollten die Abiturienten in diesem Jahr auf die Beine stellen. Natürlich: Sketche, Musik und Theater sollten es schon sein. "Aber eben nicht wie sonst in einzelnen Darbietungen mit Moderatoren", sagt Paulina Plewka, die das Varieté maßgeblich mit geplant hat. Stattdessen setzt sie in diesem Jahr auf das Motto "Abilymp", das als roter Faden durch den Abend führt und auch die von Göttervater Zeus (Jan Stutmann) erzählte Rahmenhandlung bildet: Ein gefallenes Kind (Karina Busse) wird von den olympischen Göttern auf die Erde geschickt und landet im Jahr 1996 - dem Geburtsjahr der meisten Abiturienten - an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule. Insgesamt 13 Phasen hat das Kind dort zu überstehen, die allesamt der realen Schulzeit der 67 Abiturienten nachempfunden sind. "Dazu gehört der Qualifikationsvermerk, die Einführungswochen, die Klausurphase und weitere Erlebnisse, die uns hier geprägt haben", sagt der Co-Organisator Tim Burrows. Dementsprechend finden sich in den einzelnen Darbietungen auch etliche Anspielungen auf den Abiturjahrgang, auf Eigenheiten der Schule und so manche interne Begebenheit im Programm. "Wir haben zum Beispiel unsere Stufenfahrt zum Gardasee verarbeitet", verraten Plewka und Burrows. Und weil dem Götterkind auch die Lehrer nicht vorenthalten bleiben sollen, werden die Lieblingspädagogen in einer der 13 Phasen liebevoll parodiert. Als weiterer Höhepunkt feiert ein eigens aufgenommenes Rap-Video beim Varieté Premiere. Ob das Götterkind am Ende seiner Odyssee das Abitur schafft und in den Olymp zurück kehren darf, erfahren die Zuschauer am kommenden Wochenende. Auf ein gemeinsam vorgetragenes Abschiedslied darf sich der Sprössling aber auf jeden Fall freuen. Ebenso wie die Besucher: Für sie gibt es Dienstleistungen zu ersteigern.

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