Stellten das Konzept vor: Bürgermeister Bernd Poggemöller (v. l.), Martina Kühne, Eberhard Lindemann, Silvia Kalakanis, Torsten Stürzebecher, Ursula Nolting und Roland Wieg. - © Dirk Windmöller
Stellten das Konzept vor: Bürgermeister Bernd Poggemöller (v. l.), Martina Kühne, Eberhard Lindemann, Silvia Kalakanis, Torsten Stürzebecher, Ursula Nolting und Roland Wieg. | © Dirk Windmöller

Löhne Löhner können per Mausklick Problemstellen im Stadtgebiet melden

Mängelmelder: Die Bürger können ab sofort auf einer Karte den genauen Standort von wildem Müll, defekten Straßenlaternen oder Schlaglöchern markieren. Die Stadt geht dann auf die Problemfälle ein. Auch Fotos können eingestellt werden

Dirk Windmöller

Löhne. Rund 300 Mal im Jahr wenden sich die Löhner an die Stadt, wenn sie finden, dass die Verwaltung für die Lösung eines Problems zuständig ist. Ab sofort gibt es auf der Homepage der Stadt eine Rubrik, die Meldungen von Problemen vereinfacht und transparent macht. "Natürlich haben wir schon immer darauf reagiert, wenn Bürgern im Stadtbild etwas aufgefallen ist", sagt Stadtsprecherin Ursula Nolting, die auch für den Internet-Auftritt zuständig ist. Jetzt sei es jedoch komfortabler und transparenter ein Problem zu melden. "Unser Ziel ist eine noch aktivere Bürgerbeteiligung." Das zeigt sie an einem Beispiel: An der Albert-Schweitzer-Straße wurde ein Fahrrad im Gebüsch entdeckt. "Der Standort lässt sich von den Nutzern markieren und auch ein Foto des Rades lässt sich einstellen", erklärt Nolting. Auf den Mängelmelder kann jeder nach der Eingabe des Namens und der E-Mail-Adresse sofort zugreifen. Die Mängel kann sich dann jeder Internet-Nutzer durch einen Klick auf den Mängelmelder auf der Homepage der Stadt anzeigen lassen. "Da kann man auch den Status sehen, zum Beispiel, ob etwas in Bearbeitung oder erledigt ist", sagt Eberhard Lindemann, der bei der Stadt für die Straßenunterhaltung zuständig ist. Die verschiedensten Probleme können gemeldet werden. Ob wilder Müll, Schlaglöcher oder defekte Straßenbeleuchtung. "In den meisten Fällen wurden uns defekte Straßenlampen gemeldet", sagt Torsten Stürzebecher, der sich unter anderem um dieses Thema kümmert. Die Markierung von defekten Lampen auf dem Stadtplan der Homepage könne auch eine Mehrfachmeldung ersparen. "Die Schadensmeldungen bei den Lampen sammeln wir eine Woche. Immer donnerstags geben wir dann die Meldungen an den von uns beauftragten Elektroinstallateur weiter", sagt Stürzebecher. So seien die meisten Lampen nach etwa einer Woche wieder instand gesetzt. Häufig haben sich auch bisher die Bürger gemeldet, wenn sie wilden Müll entdeckt haben. "Dieses Problem beschäftigt uns ständig", sagt Abfallberater Roland Wieg. Auch für allgemeine Anregungen gibt es ein Feld. "Über Facebook wurde vorgeschlagen, wiederverwertbare Kaffeebecher mit Löhne-Logo anzuschaffen. Die könnten in den Cafés genutzt werden. Auch solche Ideen greifen wir gerne auf", sagt Nolting. www.loehne.de/mängelmelder

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