Löschzugführung, Wehrführung und Beförderte: Christian Ehlert (v.l.), Reinhard Sieker, Dirk Rabeneck, Oliver Seidel, Christian Nicolaus, Daniel Niemeier, Dominik Meier, Egon Schewe, Bianca Dahle, Jens Möller, Joschua Rosengarten, Jascha Bögeholz, David Stade, Jannik Hartsieker, Ralf Krause, Annemarie Coring. - © Michael Kolpak
Löschzugführung, Wehrführung und Beförderte: Christian Ehlert (v.l.), Reinhard Sieker, Dirk Rabeneck, Oliver Seidel, Christian Nicolaus, Daniel Niemeier, Dominik Meier, Egon Schewe, Bianca Dahle, Jens Möller, Joschua Rosengarten, Jascha Bögeholz, David Stade, Jannik Hartsieker, Ralf Krause, Annemarie Coring. | © Michael Kolpak

Löhne 48 Einsätze für den Löschzug Gohfeld-Wittel

Ein Jahr nach der Zusammenlegung wird eine positive Bilanz gezogen

Löhne. Auf ein ereignisreiches Jahr blickte der Löschzug Gohfeld-Wittel auf der Jahreshauptversammlung zurück. Löschzugführer Reinhard Sieker führte durch den Abend und stellte den Jahresbericht für das Jahr 2017 vor. 90 Mitglieder und Ehrengäste waren seiner Einladung gefolgt. Ein Jahr nach der Zusammenlegung der Löschgruppen Gohfeld und Wittel zum Löschzug berichtet Sieker über Daten und Fakten aus dem vergangenem Jahr. So wurde der Löschzug 48 Mal gerufen. Die Einsätze reichten dabei von "hilflose Katze in Hecke" über schwere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, bis hin zu mehreren Großbränden. 2017 mussten die 53 Mitglieder der Einsatzabteilung zu 16 Brandereignissen ausrücken - besonders in Erinnerungen bleib dabei der Großbrand einer Lagerhalle an der Kampstraße im September. Hier waren die Kräfte 16 Stunden ununterbrochen im Einsatz und erbrachten 464 Arbeitsstunden an der Einsatzstelle. Zu Spitzenzeiten waren 180 Einsatzkräfte aus Löhne, dem Kreis Herford und Bad Oeynhausen vor Ort. Nur wenige Wochen später unterstützte der Löschzug Gohfeld Wittel gemeinsam mit den Löschgruppen Löhne-Ort und Mennighüffen beim Großbrand in Tengern und zeigte sich auch dort leistungsstark. Elf Mal wurden die Blauröcke zur Technischen Hilfeleistung alarmiert. Mehrere Verkehrsunfälle im Baustellenbereich der Koblenzer Straße sorgten für Alarmierungen - glücklicherweise sind diese dann aber hauptsächlich nur mit Sachschäden ausgegangen. Besonderes Ereignis im Jahr 2017 war für den Löschzug die Sprengung der Sudbachtalbrücke. Die Feuerwehr stellte im Radius von 300 Metern um die Brücke Sicherheitsposten um einen reibungslosen Verlauf der Sprengung zu gewährleisten. Außerdem unterstützten die Wehrleute bei der Evakuierung der Bewohner in der Straße Mühlensiek. Mit insgesamt 107 Einsatzstunden und 1.989,5 Arbeitsstunden war es ein sehr arbeitsreiches Jahr - der ereignisreichste Monat war der August mit zehn Einsätzen. Neben den Einsätzen und Ausbildungsdiensten blieb jedoch noch Zeit für andere Veranstaltungen. So veranstaltete der Löschzug am Ostersonntag das familienfreundliche Osterfeuer auf dem Wittel und feiertet bereits zum fünften Mal den etablierten Hexentanz am 30. April. Das Zeltlager im Juli, die Weihnachtsfeier am 5. Dezember und das Jahresabschlussknobeln rundeten das Jahresprogramm ab. Reinhard Sieker sowie seine Stellvertreter Dominik Meier und Oliver Seidel bedankten sich bei ihren Mitstreitern für die Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Auch der stellvertretende Bürgermeister Egon Schewe bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung. Die Löhner Bürger können sich seines Erachtens aufgrund der leistungsstarken Feuerwehr sicher fühlen. Ralf Krause, Leiter der Feuerwehr Löhne, bedankte sich bei allen Anwesenden für die sehr gute Zusammenarbeit und lobte vor allem die Nachwuchsarbeit im Löschzug. Gleichzeitig richtete er die Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit für eine baldige Lösung für das Feuerwehrhaus am Standort Gohfeld. "Die räumliche Kapazitätsgrenze ist bereits überschritten" sagte Krause. Christian Ehlert machte einen Ausblick auf die Ausbildungssituation in 2018 und setzte seinen Schwerpunkt auf die Schulung von Standardeinsatzregeln in der Brandbekämpfung sowie der Einsatzstellenhygiene. Dirk Rabeneck berichtete über den Stand der Beschaffungen und Ausschreibungen, wie der bevorstehenden Ausschreibung für das geplante TLF3000 für den Löschzug. Im feierlichen Rahmen wurden zahlreiche Ehrungen und Beförderungen an diesem Abend durchgeführt. Ehrungen und Beförderungen Beförderungen: Zur Oberfeuerwehrfrau wurde Bianca Dahle ernannt, Zum Oberfeuerwehrmann David Stade und Jannik Hartsieker. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Jascha Bögeholz und Joshua Rosengarten ernannt. Durch erfolgreiche Truppführerausbildung wurde Christian Nicolaus zum Unterbrandmeister ernannt. Zum Brandmeister wurde Daniel Niemeier ernannt, Niemeier hat erfolgreich die Gruppenführerausbildung am Institut der Feuerwehr in Münster absolviert. Annemarie Coring wurde vom Leiter der Feuerwehr zur Oberbrandmeisterin bei der Feuerwehr Löhne ernannt. Ehrungen: Gerhard Wente erhielt die Sonderauszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes in Gold für seine 60jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Ehrungen löschzugintern: Für die 10-jährige Löschzugzugehörigkeit wurden geehrt: Jascha Bögeholz, Daniel Plagens, Jannik Hartsieker und David Stade. Für die 20-jährige Löschzugzugehörigkeit wurde geehrt: Ernst-August Coring. Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft blickt Oliver Schnier zurück und wird zum Jubiläum geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und besondere Verdienste auf seiner Laufbahn wurde Horst Pielsticker geehrt.

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