Die Else fließt nach der Wehrniederlegung flotter durch ihr Bett. - © FOTO: KARL-HENDRIK TITTEL
Die Else fließt nach der Wehrniederlegung flotter durch ihr Bett. | © FOTO: KARL-HENDRIK TITTEL

Kirchlengern Gut gegen Hochwasser gerüstet

Kirchlengern. Es ist ein Monstrum von einem Wort, aber in der Praxis kann es für trockene Keller in hochwassergefährdeten Gebieten stehen: Die europäische "Hochwasserrisikomanagementrichtlinie".

Bis 2015 sollen Risikopläne für betroffene Gebiete erstellt werden. Zwei der insgesamt vier dafür nötigen Teilabschnitte sind für Kirchlengern bereits durchgeführt worden: die systematische Bestandsaufnahme und Bewertung von Hochwasserrisiken und -folgen sowie die Festlegung der Gebiete, in denen ein potentiell signifikantes Hochwasserrisiko besteht. Zuständig dafür war das Land. "Der dritte Schritt, die Erstellung von Hochwasserrisikokarten, ist derzeit in der Ausführung", sagt Armin Kuschel vom Fachbereich Planen und Bauen. Der letzte Schritt wird dann die Erstellung von Hochwasserrisiko-Managementplänen für diese Gebiete sein.

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Soviel kann jetzt schon gesagt werden: "Dank der aktualisierten Hochwasser-Gefahrenkarten wissen wir, dass das statistische Jahrhunderthochwassser im Bereich nördlich der Brausemühle nicht für überflutete Keller sorgen wird", sagt Bürgermeister Rüdiger Meier. Hauptgrund sei die Wehrniederlegung an der Brausemühle, durch die ein wesentlich besserer Abfluss ermöglicht wurde und die zu einem um 40 Zentimeter niedrigeren Wasserspiegel führte. Zudem fungiere die Flutmulde als Puffer. "Die Hochwasserkante ist etwa 30 Meter vor den ersten Grüundstückgrenzen entfernt", sagt Bürgermeister Meier.

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