Philo (8), der selbst verkaufte, sich aber auch für das Angebot von Wolfgang und Heidi Leinweber (r.) interessierte.
Philo (8), der selbst verkaufte, sich aber auch für das Angebot von Wolfgang und Heidi Leinweber (r.) interessierte.

Kirchlengern Schule wird Spielzeugparadies

Gute Resonanz bei Flohmarkt in der Gesamtschule Kirchlengern

Kirchlengern (bk). Der Handel blühte am Samstagnachmittag im Foyer der Erich-Kästner-Gesamtschule Kirchlengern. Zum ersten Mal hatte die Elternschaft der Schule in Zusammenarbeit mit dem Förderverein einen Spielzeug-Flohmarkt organisiert, an dem über 50 kleine und große Händler mit ihren Verkaufsständen teilnahmen.

Auch Wolfgang und Heidi Leinweber aus Kirchlengern sind mit einem Stand dabei und haben vor allem die beliebten Playmobil-Figuren in allen Variationen im Angebot.

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"Unsere Kinder sind jetzt langsam aus dem Alter heraus, so dass wir das Kinderzimmer leer geräumt haben und hoffen, dass wir einiges hier loswerden", so Wolfgang Leinweber. Vom Nachbarstand kommt Philo auf einen kurzen Plausch herüber und interessiert sich vor allem für das gelbe Playmobil-Motorboot. "Das hat sogar einen echten Motor", erweist sich der achtjährige als Fachmann auf dem Spielzeug-Gebiet.

Ein Herz für die jungen Händler beweist ein paar Meter weiter Alice Oberpenning, die am Stand von Michael Dahm die Fußballprofis Lukas Podolski und Oliver Kahn als Spielzeug-Figuren ergattert hat. "Papa, die kannst du doch nicht so günstig verkaufen", murrt Marcel, der zwölfjährige Sohn von Michael Dahm. "Dann lege ich dir natürlich noch einen Euro dazu", sagt Alice Oberpenning sofort und stellt Marcel damit zufrieden.

Yvonne Kleineberg vom Förderverein der Schule zeigte sich erfreut und auch ein wenig überrascht über die hohe Resonanz, die weit über die Gemeindegrenzen Kirchlengerns hinausging. "Wir haben unter anderem Anmeldungen aus Bruchmühlen, Herford und Bad Salzuflen gehabt", berichtet Kleineberg. "Noch heute morgen um 10 Uhr hat sich jemand aus Vlotho gemeldet, der mit einem Stand mitmachen wollte."

Ein Grund für das rege Interesse der Händler dürfte wohl auch die bescheidene Standgebühr gewesen sein. "Wenn hier jemand seinen Stand aufbauen möchte, muss er entweder fünf Euro zahlen oder einen Kuchen für unsere Cafeteria spenden", erläuterte Yvonne Kleineberg, die zusammen mit anderen Müttern die Bewirtung der Käufer und Verkäufer übernommen hatte.

Der Erlös des Flohmarktes kommt dem Förderverein zugute. "Wir haben erst kürzlich die neue Bestuhlung hier im Foyer finanziert und planen mit dem Geld die Anschaffung eines neuen Klettergerüstes", so Kleineberg, die bereits ankündigt, den Flohmarkt im kommenden Jahr erneut zu veranstalten.

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