Muss saniert werden: Fenster, Türen und auch die Giebelseiten des Jugendzentrums sollen erneuert werden. Sie entsprechen nicht mehr dem aktuellen Standard. - © Foto: Björn Kenter||
Muss saniert werden: Fenster, Türen und auch die Giebelseiten des Jugendzentrums sollen erneuert werden. Sie entsprechen nicht mehr dem aktuellen Standard. | © Foto: Björn Kenter||

Kirchlengern Sanierung fürs Jugendzentrum

Hauptausschuss: Die Verwaltung stellt einen Antrag zur Sanierung des Jugendzentrums. Das Land trägt einen Teil der Kosten

Katharina Georgi

Kirchlengern. Knapp ein Jahr ist es her, dass die Offene Jugendarbeit in Kirchlengern ihr neues Zuhause bezogen hat. Nach ersten Schönheitsreparaturen steht jetzt eine größere Sanierung an. Die Gemeinde will dafür 116.000 Euro ausgeben, heißt es in einem Antrag an den Hauptausschuss, der in der kommenden Woche tagt. "Die Wärmedämmung entspricht nicht mehr dem heutigen Anspruch", erklärt Karl-Heinz Saße, Fachbereichsleiter für Planen, Bauen und Technische Dienste. Außerdem ist das 90 Quadratmeter große Haus nicht barrierefrei. Auch hier soll nachgebessert werden. Genau heißt es dazu im Antrag der Verwaltung, dass "die anstehenden Sanierung die folgenden Maßnahmen umfasst": 1. Die energetische Sanierung von Fenstern, Türen, der Decke zum Dachgeschoss, der Heizungsanlage. 2. Änderung der Durchgangsbreiten, ein WC wird behindertengerecht umgebaut, die Zugänge rollstuhlgerecht gepflastert. 3. Die Giebelseiten und Dachüberstände etc. sollen erneuert werden. Angekündigt hatte die Verwaltung die Arbeiten schon Anfang Juni, als Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Bewilligungsbescheid für das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Gemeinde Kirchlengern in Höhe von 1,45 Millionen Euro persönlich an Bürgermeister Rüdiger Meier übergab. Ein Teil der Kosten, nämlich 36.800 Euro, wird vom Land übernommen und aus dem ISEK-Topf bezahlt. "Die Baumaßnahme wird in enger Abstimmung mit dem Jugendzentrum durchgeführt", heißt es in der Vorlage. Denn im laufenden Betrieb, das Jugendzentrum hat an drei Nachmittag geöffnet, können die Arbeiten nicht durchgeführt werden. Laut Antrag der Verwaltung wird das Gebäude für maximal drei Wochen nicht nutzbar sein. Den Jugendlichen sollen aber Ausweichmöglichkeiten angeboten werden. Mit einer Genehmigung durch den Hauptausschuss dürfte Karl-Heinz Saße sein Versprechen vom Juni einhalten. Damals sagte er gegenüber der NW: "Bis Ende des Jahres sollte alles fertig sein." Mit der Sanierung würden Politik und Verwaltung einen weiteren Punkt auf der To-Do-Liste zum Jugendzentrum Kirchlengern abhaken. Zuletzt steht darauf aber noch ein Anbau, der von der Politik bereits beschlossen wurde. Zuletzt stand eine Zusage durch den Grundstückseigentümer noch aus, der zunächst die Entwicklung am Standort abwarten wollte. Das Gebäude selbst gehört wiederum der Gemeinde.

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