Bringt Hund und Frauchen ins Schwitzen: Beim Agility müssen Mensch und Tier als eingespieltes Team einen Parcours gemeinsam bewältigen - fehlerfrei und mit ordentlich Tempo. Fotos: Torben Stallmann - © Torben Stallmann
Bringt Hund und Frauchen ins Schwitzen: Beim Agility müssen Mensch und Tier als eingespieltes Team einen Parcours gemeinsam bewältigen - fehlerfrei und mit ordentlich Tempo. Fotos: Torben Stallmann | © Torben Stallmann

Kirchlengern Agility-Turnier: Auf die Pfoten, fertig, los!

Tag des Hundes: Viele Rassen waren beim Agility-Fun-Turnier des Schäferhundverein Kirchlengern-Nord vertreten und traten gegeneinander an. Neue Mitglieder sind willkommen

Torben Stallmann

Kirchlengern. Am vergangenen Sonntag wurde auf dem Sportplatz an der Else in Kirchlengern nicht hinter rundem Leder hergelaufen, sondern hinter den unterschiedlichsten Hunderassen. Die Ortsgruppe Kirchlengern-Nord des Vereins Deutscher Schäferhunde feierte den "Tag des Hundes" mit einem Agility-Fun-Turnier. Die Sportart Agility, die 1977 nur als Pausenfüller von dem Briten Peter Meanwell erfunden wurde, erfreut sich heute großer Beliebtheit. In einem Parkour wird die Wendigkeit und Agilität des Hundes sowie die Harmonie zwischen Mensch und Tier geprüft, erklärte die Organisatorin Sandra Knips. Kletterwände, Tunnel und Sprünge wurden zwischen der ehemaligen 16-Meter-Zone und der Mittellinie des Fußballfeldes aufgebaut. Diese Hindernisse mussten die Hunde in möglichst kurzer Zeit überwinden, angeführt von ihren menschlichen Teamkameraden. 70 Hunde nahmen am Turnier teil "Es ist ein reines Spaßturnier, aber um eine gewisse Vergleichbarkeit zu bekommen, haben wir das Turnier in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt", erklärte die Hundetrainerin weiter. Bei den Anfängern starteten 29 Hunde, bei den fortgeschrittenen Klassen liefen 40 tierische Sportler auf. Kleine wie große Hunde standen vor den gleichen Herausforderungen, lediglich die Hindernishöhe wurde der jeweiligen Körpergröße angepasst. So entstanden die Turnierklassen "Small", "Medium" und "Large". "Es soll auch der kleinste Hund seinen größten Sprung zeigen können," sagte Knips. Das taten die insgesamt knapp 70 Hunde auch: In vollem Eifer rasten sie über, unter und durch die Hindernisse. Und weil ein Sprung über ein Hindernis so viel Spaß macht, legte so manch ein Hund eine Ehrenrunde ein. Dass dieses doppelte Vergnügen mit einem Strafpunkt berechnet wird, störte hier wohl nur den menschlichen Teil des Duos. "Wir, als Agility-Abteilung, sind ganz neu hier in der Ortsgruppe Kirchlengern-Nord. Aber dass der heutige Tag so schön wird, bestärkt uns darin, weiter zu machen", sagte Sandra Knips. Weiter geht es erst einmal für den Verein am 30. Juni, dann richtet der Verein, als Titelverteidiger, den OWL-Vereinscup aus. Alle Hunde beim Verein willkommen Beim "Tag des Hundes" drehte es sich nicht nur um den Agility-Sport, sondern ebenfalls um die Leidenschaft und die Liebe zum Hund. Auf dem Sportplatz tummelten sich zahlreiche spielende Hunde, während ihre Besitzer fachsimpelnd beieinander standen. Unterstützt durch eine lokale Hunde-Physiotherapeutin, eine Ernährungsberaterin und einen Tierarzt, wurde der Tag zu einem Fest für Mensch und Tier. Hundebesitzer, die sich mit ihrem Schützling sportlich betätigen wollen, sind bei der Ortsgruppe Kirchlengern-Nord richtig aufgehoben. Egal ob reinrassiger Schäferhund oder quirliger Cockerspaniel- Mischling, hier kann jeder Hund, im Unterordnungstraining oder beim Agility, seine Fähigkeiten schulen.

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