Dieter Bentrup, Michael Blöbaum, Detlef Kaase,
Edelgard Tödtmann, Michael Schmale, Anja Sasse - © emailgateway
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Kirchlengern CDU, UWG und FDP wollen Straßen sanieren

Politik vor Ort: Kostengünstige Instandsetzungen sollen geprüft werden. Welche Straßen dafür infrage kommen, ist noch unklar. Auch der Parkplatz an der Gesamtschule soll weiterhin saniert werden

Mitglieder der Fraktionen von CDU, UWG und FDP Kirchlengern haben sich kürzlich bei einer gemeinsamen Begehung ein Bild vom Zustand der Gemeindestraßen gemacht. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf den Straßen, deren Fahrbahnen zwar sanierungsbedürftig sind, deren einigermaßen guter Unterbau aber einen Vollausbau noch nicht erforderlich machen. Hier würde nach Ansicht der Fraktionsvertreter nach Abfräsen der Oberfläche eine neue Fahrbahndecke mit entsprechend neuen Bankettbereichen ausreichen, um die jeweilige Straße für die nächsten 10 bis 15 Jahre wieder ausreichend in Ordnung zu bringen. In Rödinghausen werden auf diese Weise zurzeit 5,5 Kilometer Straßen hergerichtet. „Da es sich hier um Unterhaltungsmaßnahmen der Gemeinde handelt, fallen keine Anliegerbeiträge an und die Maßnahmen könnten noch in diesem Jahr umgesetzt werden“, so Edelgard Tödtmann von der CDU. Die Teilnehmer der Begehung wollen die Angelegenheit gemeinsam zur weiteren Beratung in die zuständigen Gremien bringen, auch um festzulegen, welche Straßen in Kirchlengern für eine solche Maßnahme infrage kommen. In Augenschein nahmen die Fraktionsvertreter auch den Parkplatz an der Gesamtschule, deren Sanierungskosten von ursprünglich 137.000 Euro auf mehr als 400.000 Euro hochschnellten. „Mit diesem Parkplatz wollen wir keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern Lehrer, Schüler und Besucher sollen trockenen Fußes in die Gebäude gelangen können“, so Michael Schmale von der UWG. Einig war man sich, dass Arbeiten zur Verbesserung des Parkplatzes notwendig sind. So habe eine zwischenzeitliche Schotterung des hinteren Ersatzparkplatzes „eine deutliche Verbesserung bei Regenwetter gebracht“. Der Pflasterbereich als Hauptparkplatz sollte zudem repariert werden und über ein Absperren des hinteren Parkplatzes in den Zeiten, in denen er nicht benötigt wird, sollte nachgedacht werden. So könnte Fremdparken und Vandalismus vermieden werden. „Eingesparte Gelder könnten für die Straßenunterhaltung verwendet werden“, sagte Michael Blöbaum von der FDP.

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