400 Mitarbeiter im Warnstreik. Von Hettich aus zogen die Streikenden in Richtung Aqua Fun, begleitet von der Polizei. - © GERALD DUNKEL
400 Mitarbeiter im Warnstreik. Von Hettich aus zogen die Streikenden in Richtung Aqua Fun, begleitet von der Polizei. | © GERALD DUNKEL

Kirchlengern/Kreis Herford Fast 400 Mitarbeiter bei Hettich im Warnstreik

Gerald Dunkel

Kirchlengern/Kreis Herford. 6 Prozent mehr Lohn und Ausbildungsvergütung und die Möglichkeit, für maximal zwei Jahre auf 28 Stunden pro Woche zu wechseln. Das sind im Kern die Forderungen der IG-Metall im aktuellen Tarifstreit. Am Freitag kamen mehr als 300 Gewerkschaftsmitglieder zur Kundgebung auf dem Hettich-Gelände und gingen am Vormittag in den Ausstand. Peter Kleint, Geschäftsführer der IG-Metall Herford, sprach auf der Kundgebung zu den Gewerkschaftsmitgliedern, die im Anschluss geschlossen in Richtung Aqua Fun zogen. Die Möglichkeit, vorübergehend die Arbeitszeit auf bis zu 28 Wochenstunden zu reduzieren, ist eine Forderung der Gewerkschaft für besonders belastete Mitarbeiter. So soll es ihnen ermöglicht werden, mehr Zeit für die Familie aufzubringen, um sich beispielsweise mehr um die Pflege eines Angehörigen zu kümmern. In dieser Woche rief die IG-Metall schon bei mehreren Unternehmen im Kreis Herford zum Warnstreik auf. Fotos: G. Dunkel

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