Überfrorene Kirschblüten. - © Karsten Otte
Überfrorene Kirschblüten. | © Karsten Otte

Hiddenhausen Nachtfrost zaubert eisige Schönheiten - zum Leidwesen der Obstbauern

Kristine Greßhöner

Hiddenhausen. Die Minusgrade in den vergangenen Nächten lassen die Obstbauern in der Region mit gemischten Gefühlen zurück. Temperaturen von -2,7 Grad Celsius sind beispielsweise auf einem Feuchtthermometer des Betriebs von Karsten Otte in Hiddenhausen gemessen worden. Was auf dem Foto wie ein gläsernes, skurriles Naturschauspiel aussieht, könnte den Bauern schlimmstenfalls die Ernte vermiesen, die Erträge schrumpfen lassen und die Verbraucherpreise in die Höhe treiben. Während die verfrühten Erdbeerbestände allesamt eingepackt sind, in Vlies oder Folie, trotzen die Steinobstbäume hüllenlos dem Wetter. "In etwa sechs Wochen können wir sagen, wie viele Sauerkirschen und Zwetschgen wir ernten werden", sagt Otte. Optimistischer blickt er auf seine Apfelbäume. Glücklicherweise seien erst wenige aufgeblüht.

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