Beliebte Gastgeber: Die Singgemeinschaft Schweicheln-Bermbeck unter der Leitung von Hans Schnatwinkel (rechts) wird am Samstag nicht nur Evergreens und Wanderlieder vortragen. Die Sängerinnen und Sängern haben diesmal auch Medleys und Potpourris im Programm. - © Ralf Bittner (Archiv)
Beliebte Gastgeber: Die Singgemeinschaft Schweicheln-Bermbeck unter der Leitung von Hans Schnatwinkel (rechts) wird am Samstag nicht nur Evergreens und Wanderlieder vortragen. Die Sängerinnen und Sängern haben diesmal auch Medleys und Potpourris im Programm. | © Ralf Bittner (Archiv)

Schweicheln-Bermbeck Rund 400 Besucher zum "Singen am Wald" erwartet

Die traditionsreiche Veranstaltung steigt am Samstag zum 43. Mal

Isabelle Helmke

Schweicheln-Bermbeck. Die Singgemeinschaft des Freizeit- und Wandervereins Schweicheln-Bermbeck lädt am Samstag, 16. Juni, zum 43. traditionellen Singen am Wald ein. Sechs Chöre und eine Tanzgruppe treten beim musikalischen Kulturevent an der Grundschule Schweicheln auf und versprechen mehr als drei Stunden abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Gastgeber erwarten auch in diesem Jahr mehr als 400 Besucher. Es begann mit einem Treffen in der Mergelkuhle Im Jahr 1975 traf sich die neu gegründete Singgemeinschaft des Freizeit- und Wandervereins mit drei befreundeten Chören in der Mergelkuhle zum gemeinsamen Singen. Das musikalische Treffen wurde immer beliebter und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem kulturellen Höhepunkt des Gemeindelebens etabliert. Den Veranstaltungsort haben die Organisatoren bereits vor mehr als 20 Jahren an die örtliche Grundschule verlegt. Dort erwartet die Besucher bei freiem Eintritt ein Musikprogramm sowie Getränke- und Bratwurstbuden, die das leibliche Wohl garantieren. Um Punkt 16.45 Uhr bläst der Posaunenchor Schweicheln-Bermbeck unter der Leitung von Tobias Eickmeyer zum Auftakt, und die Singgemeinschaft wird als Gastgeber das Festival mit einem Überraschungslied eröffnen. Zeit für alle Besucher, ihre Plätze einzunehmen. Denn um 17 Uhr geht es offiziell los. Neben den allseits beliebten Evergreens und Wanderliedern hat die Singgemeinschaft unter der Leitung von Hans Schnatwinkel tief in ihre musikalische Schatzkiste gegriffen und mit der Liederauswahl aus verschiedenen Genres ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. „Generell sind Schlager mittlerweile ja sehr beliebt bei Chören. Wir haben dementsprechend Medleys und Potpourris im Repertoire", sagt Heinrich Vollmer, Vorsitzender des Freizeit- und Wandervereins. Instrumentale Unterstützung bekommen die Sänger von einem Trommler, einem Akkordeonspieler und einem Gitarristen. Auch der Männerchor Elverdissen-Laar unter der Leitung von Heribert Josephs springt auf den Schlagerzug auf und nimmt die Zuschauer mit auf einen Ausflug hoch „über den Wolken". Seit 13 Jahren ist der befreundete Chor Gast beim Singen am Wald. Ein Mix aus Volksliedern und peppigen Kostümen Auch der Hiddenhauser Gesangverein Freundschaft ist schon lange mit dabei und lässt es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, bei dem Traditionsfest aufzutreten. Genauso wie der Männerchor Liedertafel Lohe, der zum dritten Mal nach Schweicheln reist und mit einem Mix aus Volksliedern und schwungvollen Medleys das Publikum unterhalten wird. Wenn Lidia Wingert, der Herforder Chor Rodnik und der dazugehörige Kinderchor Rodnichok die Bühne betreten, wird es bunt und exotisch. Mit aufwendiger Choreographie und peppigen Kostümen werden sie die Zuschauer auf eine Reise ins musikalische Russland mitnehmen: „Die beiden Chöre sind eine Bereicherung für unsere Veranstaltung", sagt Vollmer. Schwungvoll geht es in den Wilden Westen. Zu Countrymusik werden die Mitglieder der Western-Tanzgruppe der AWO-Schweicheln das Parkett zum Vibrieren bringen und einen Linedance auf die Bretter legen. Im Schnitt singt jeder Chor vier bis fünf Lieder. Zwischen den einzelnen Auftritten spielt der Posaunenchor Schweicheln-Bermbeck jeweils zwei bis drei Stücke. Ab 20 Uhr neigt sich die Veranstaltung dann dem Ende zu. Zum großen Finale stimmen alle Chöre gemeinsam das Vereinslied des Gastgebers an: „Kein schöner Land".

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