Vorstand: Heike Schmidt (v.l.), Manfred Kreßmann, Dietmar Giese, Hans-Dieter Schmidt, Regina Buschkamp, Ursula Vogel, Hartmut und Heinz-Georg Buschkamp. - © Anastasia von Fugler
Vorstand: Heike Schmidt (v.l.), Manfred Kreßmann, Dietmar Giese, Hans-Dieter Schmidt, Regina Buschkamp, Ursula Vogel, Hartmut und Heinz-Georg Buschkamp. | © Anastasia von Fugler

Lippinghausen Was der Heimatverein Lippinghausen 2018 plant

Aktive sehen der 50. "Aktion sauberer Wald" entgegen. Vorsitzender Hans-Dieter Schmidt hat mit dem Bürgermeister über "Libbenkussen" gesprochen

Anastasia von Fugler

Lippinghausen. Viele Wanderungen, das Aufrichten der Maikrone sowie die "Aktion sauberer Wald" gehören zu dem Veranstaltungsprogramm des Heimatvereins Lippinghausen. Auf der Jahreshauptversammlung am Samstagabend trafen sich 40 Mitglieder im Lippinghauser Haus des Gastes, um mit einem Lichtbildervortrag das alte Jahr Revue passieren zu lassen und auf das neue anzustoßen. "Die "Aktion sauberer Wald" wird in diesem Jahr etwas ganz besonderes. Sie findet zum 50. Mal statt", sagt der erste Vorsitzender Hans-Dieter Schmidt. Sie wird von dem traditionellen Datum, dem 10. Juni, auf Samstag, 9. Juni, verlegt. Schmidt: "Wir wollten das Jubiläum nicht auf einem Sonntag feiern." Auch am Osterfeuer wird der Verein, dem 236 Mitglieder angehören, erneut mitwirken. Im vergangenen Jahr wurde dabei in ein etwas größeres Zelt investiert. Die Einnahmen abzüglich der Kosten gingen auf Null. "Wenigstens hatte das Finanzamt bei dieser Steuererklärung mal nichts zu meckern", sagte Kassenwart Manfred Kreßmann. Denn ein Verein darf nur eine bestimmte Höhe an Kapital besitzen. Einen Höhepunkt bei den Wanderungen gab es in Löhne. Regulär seien immer etwa 50 Mitglieder dabei. Die Tour von der Rürups Mühle zur Kemenas Mühle brachte laut Wanderwart Heinz-Georg Buschkamp den meisten Spaß: "Ich hab die Truppe kaum mehr nach Hause gekriegt." Das Michaelis-Treffen für die Plattdeutsch sprechenden Mitglieder gäbe es bereits seit acht Jahren nicht mehr. "Es sind immer weniger Menschen unter uns, die es noch sprechen", sagt der erste Vorsitzende. Trotzdem war er erst kürzlich beim Bürgermeister, um das Anliegen der plattdeutschen Ortsnamen als Ergänzung auf Ortseingangsschildern Schilder zu besprechen. Zudem steht Schmidt in der Sache in gutem Kontakt zum Heimatverein Eilshausen. Gemeinsam will man sich stark für die Ortsnamen Libbenkussen und Oiggelshussen einsetzen. "Letztendlich müssen zwei Drittel des Rates für die plattdeutsche Beschilderung stimmen", so Schmidt abschließend.

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