Alle Hände voll zu tun: Beamte der Herforder Feuerwehr schneiden mit einer Kettensäge die Äste einer Birke, die auf einen Skoda gestürzt war. - © Foto: Dennis Bleck
Alle Hände voll zu tun: Beamte der Herforder Feuerwehr schneiden mit einer Kettensäge die Äste einer Birke, die auf einen Skoda gestürzt war. | © Foto: Dennis Bleck

Herford Sturmtief Sebastian hält Herforder Feuerwehr auf Trab

Bis 17 Uhr registrierte die Kreisleitstelle 33 Einsätze. 13 Mal rückten die Beamten in der Hansestadt aus.

Dennis Bleck
Susanne Barth

Herford. Das Sturmtief Sebastian hat auch in Herford zugeschlagen. Bis 17 Uhr registrierte die Feuerwehr kreisweit 33 sturmbedingte Einsätze. 13 Mal mussten die Wehrleute in der Hansestadt ausrücken, acht Mal wurden sie nach Vlotho gerufen. Das teilte Thomas Twelsiek, stellvertretener Leiter der Kreisleitstelle, auf NW-Nachfrage mit. Häufigste Ursache waren abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume. Glück im Unglück hatte eine Skoda-Besitzerin in der Hardenbergstraße. Am Nachmittag krachte eine Birke auf ihr geparktes Auto. Fünf Feuerwehrleute schnitten mit einer Kettensäge die Äste des Baumes. „Wir sägen den Baum soweit herunter, bis keine Gefahr mehr besteht", sagt der Gruppenführer des Löschzugs, Fabien Delissen. Für den Abtransport ist dann die Servicegesellschaft für Wirtschaft und Kommunen (SWK) zuständig. Niemand ist durch die umstürzende Birke verletzt worden.Twellsiek rät: „Bei Sturmwarnungen sollte grundsätzlich nicht in der Nähe von Bäumen geparkt werden." Der Deutsche Wetterdienst warnte gestern vor starken Böen. Für die ganze Region Ostwestfalen-Lippe galt am Mittwoch bis 22 Uhr die Warnstufe 2, eine „Warnung vor markantem Wetter". Das Sturmtief hatte vor allem den Norden fest im Griff. In Hamburg stürzte ein Baugerüst um, mächtige Böen legten dort die Bahn lahm und in Westmecklenburg riss Sebastian gleich mehrere Bäume raus.

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