Frieden heißt ihre Botschaft: Die Herforder Aktivisten vor ihrem Start am Bahnhof zum Bielefelder Friedensfest. - © Ralf Bittner
Frieden heißt ihre Botschaft: Die Herforder Aktivisten vor ihrem Start am Bahnhof zum Bielefelder Friedensfest. | © Ralf Bittner

Herford Aktivisten radeln für eine friedliche Welt

Tour nach Bielefeld: Herforder fahren ab Bahnhof zum Friedensfest. Dort ist das Ende der Friedensradtour durch Nordrhein-Westfalen

Ralf Bittner

Herford. Trotz regnerischer Witterung machte sich ein kleiner Kreis von Friedensaktivisten aus Herford mit dem Fahrrad auf den Weg zum Friedensfest auf dem Bielefelder Jahnplatz. Dort wurde am Samstagmittag die Gruppe der Friedensradfahrer erwartet. Die war am 5. August gestartet und passierte auf ihrem Weg zur Abschlussstation in Bielefeld mehrere wichtige militärische Einrichtungen oder Produzenten von Rüstungsgütern. Bielefeld wurde ausgewählt, weil sich hier das Hauptquartier der noch in Deutschland verbliebenen britischen Truppen befindet. "Eigentlich wollten mehr Leute mit dem Rad nach Bielefeld fahren, um die Friedensfahrer zu begrüßen", sagte Lutz Reimers von der Flüchtlingsbegleiter- und Friedensgruppe Herford. Die Mitglieder des Gewerkschaftschores seien aber vor ihrem Auftritt beim Friedensfest dann doch lieber direkt nach Bielefeld gefahren. Mit der regelmäßig in den Sommerferien stattfindenden Friedensfahrt durch Nordrhein-Westfalen wollen die Aktivisten ihren Forderungen nach einem Ende der Kriegs- und Konfrontationspolitik, einem Stopp der Rüstungsexporte und nach atomarer Abrüstung unterstreichen. "Ein Schritt könnte der von 122 UNO-Mitgliedstaaten im Juli beschlossene Vertrag zum Verbot von Atomwaffen sein", sagt Reimers. Der werde allerdings von allen bekannten Atommächten boykottiert, und mit den Aktionen solle Druck ausgeübt werden, dass weitere Staaten den Vertrag unterzeichnen.

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