Dieser Mann ist sogar so dreist, dass er aus dem Dachschiebefenster steigt, um einen besseren Blick auf den Unfallort zu haben. - © Christian Mathiesen
Dieser Mann ist sogar so dreist, dass er aus dem Dachschiebefenster steigt, um einen besseren Blick auf den Unfallort zu haben. | © Christian Mathiesen

Bielefeld/Herford Gaffer-Anzeige: Unerlaubtes Fotografieren bei Unfällen in OWL kein Einzelfall

Fünf Männer müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen

Herford/Bielefeld. Die Herforder Polizei hat fünf Autofahrer angezeigt, die nach einem schweren Verkehrsunfall in Herford mit ihren Handys einen sterbenden Autofahrer aus Bielefeld fotografiert hatten. Der 54-Jährige war in den Straßengraben gefahren. Rettungskräfte bemühten sich über 45 Minuten, den Mann auf der Fahrbahn zu reanimieren. Den fünf Autofahrern wird vorgeworfen, Fotos von der Unfallstelle gemacht zu haben. „Das ist mindestens eine Ordnungswidrigkeit", sagt Stefan Begemann von der Herforder Polizei. Uwe Bauer von der Polizei Lippe formuliert es noch schärfer: „Das zur Schau stellen Hilfebedürftiger kann mit einem Ordnungsgeld von bis zu 1.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe geahndet werden." Aus verkehrsrechtlicher Sicht ist die Benutzung eines Handys während der Fahrt verboten, betont Bauer...

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