Herbst an der Goebenstraße: Der traurige Zustand der Bäume vor dem Museum Marta, den hier Museumsdirektor Roland Nachtigäller und Dirk Friedrich von der Haustechik in Augenschein nehmen, ist nicht jahreszeitlich bedingt. Die Weißdorne sind teils krank oder schon abgestorben. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Herbst an der Goebenstraße: Der traurige Zustand der Bäume vor dem Museum Marta, den hier Museumsdirektor Roland Nachtigäller und Dirk Friedrich von der Haustechik in Augenschein nehmen, ist nicht jahreszeitlich bedingt. Die Weißdorne sind teils krank oder schon abgestorben. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford Die Bäume vor dem Museum Marta verdorren

Die Weißdorne brauchen wohl mehr Lebensraum im Untergrund, als man ihnen vor 11 Jahren gegönnt hat. Finanzielle Unterstützung zur Rettung wird gern angenommen

Herford. Sie gehören zum Museum Marta wie die geschwungenen Klinkerfassaden und das glänzende, in Wellen darauf gelegte Blechdach - die Bäume vor dem Bau des Stararchitekten Frank Gehry an der Goebenstraße. Besonders im Winter, wenn die Blätter gefallen sind, leuchteten die roten Früchte des Crataegus (Weißdorn). Im Sommer bildete das grüne Laub einen klassischen Komplementärkontrast zur rötlichen Fassade. Kurz vor der Eröffnung im April 2005 wurden die Bäume - schon als stattliche Exemplare - gepflanzt. Nun ist ein großer Teil von ihnen unrettbar eingegangen, andere bedürfen schneller, nachhaltiger Hilfe. Museumsdirektor Roland Nachtigäller ist das Problem, auf das zuletzt auch der Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg hingewiesen hat, seit einiger Zeit bekannt. "Im letzten Jahr wurden die Bäume immer schütter", musste Nachtigäller feststellen...

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