Klären über die Gefahren auf: Psychologe Tobias Hayer (v.l.), Bianca Gärtner, Horst Brönstrup, Sabine Pleitgen-Bayard, Uwe Holdmann, Jörg Grube und Marco Grahl-Marniok waren am Dienstagmorgen im Friedrich-List-Berufskolleg zu Gast, um rund 200 Schülern die Gefahren des Glücksspiels nahezubringen. FOTO:SCHULZ - © Friderieke Schulz
Klären über die Gefahren auf: Psychologe Tobias Hayer (v.l.), Bianca Gärtner, Horst Brönstrup, Sabine Pleitgen-Bayard, Uwe Holdmann, Jörg Grube und Marco Grahl-Marniok waren am Dienstagmorgen im Friedrich-List-Berufskolleg zu Gast, um rund 200 Schülern die Gefahren des Glücksspiels nahezubringen. FOTO:SCHULZ | © Friderieke Schulz

Kreis Herford Erfolge im Glücksspiel führen in die Sucht

Präventionsveranstaltung im Friedrich-List-Berufskolleg: Tobias Hayer klärt Berufsschüler über die Problematik des Glücksspiel und Verhaltensweisen auf. Er warnt vor vermeintlichen Gewinnen - denn siegen tut stets die Bank

Kreis Herford. "Wer von euch hat schon mal eine Sportwette platziert?", fragt Tobias Hayer die 200 Schüler vom Friedrich-List-Berufskolleg und bittet diejenigen, die dies bejahen können, aufzustehen. Fast die Hälfte der Schüler erhebt sich. Nun fragt Hayer nach Losen, Poker- und Automatenerfahrungen. "Mist, ich kann die ganze Zeit stehen bleiben", sagt ein Schüler. Es ist der Einstieg des Psychologen in eine schwierige Thematik. "Bundesweit haben etwa zwei bis drei Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren ein glücksspielbezogenes Problem", weiß Hayer. Neben Sportwetten und Lotto haben auch gewerbliche Automatenspiele und Poker ihren Reiz auf Jugendliche. "Während wir bei Sportwetten davon ausgehen können, dass sie auf dem Irrglauben beruhen, mit vermeintlichem Fachwissen einfach Geld machen zu können, glauben Pokerspieler, Einfluss auf den Verlauf des Wettbewerbs zu haben"...

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