Generationenübergreifend: Manfred Westerwelle mit seinem Sohn Kai-Uwe, Mutter Hilde und Schwiegertochter Kerstin sowie Enkelkind Lilli. Mit Kunden und Freunden feierte die Familie gestern das 60-jährige Bestehen des Unternehmens. - © Foto: Peter Steinert
Generationenübergreifend: Manfred Westerwelle mit seinem Sohn Kai-Uwe, Mutter Hilde und Schwiegertochter Kerstin sowie Enkelkind Lilli. Mit Kunden und Freunden feierte die Familie gestern das 60-jährige Bestehen des Unternehmens. | © Foto: Peter Steinert

Herford 60 Jahre Betonwerk: Westerwelle auf Wachstumskurs

Betonwerk an der Elverdisser Straße besteht seit 60 Jahren

Peter Steinert

Herford. Knochenarbeit war es, als Firmengründer Wilhelm Westerwelle einst seine Produkte zum Kunden kutschierte. „Damals gab’s noch keine Gabelstapler“, sagt Enkelsohn Kai-Uwe, der in dritter Generation das Betonwerk leitet. Und der gestern zusammen mit Oma Hilde, Vater Manfred, Frau Kerstin sowie Töchterchen Lilli Kunden und Freunde des Hauses zum 60-jährigen Bestehen des Unternehmens begrüßte. Ohne technische Hilfe wäre das Auftragsvolumen heute gar nicht mehr zu bewältigen. Wurden vor fünf Jahren noch 45.000 Tonnen Beton verkauft, so sind es inzwischen 100.000 Tonnen jährlich. Das Umsatzvolumen beträgt 12 Millionen Euro. Mit 85 Prozent sind Winkelstützen in verschiedenen Größen, Formen und Ausführungen das Kerngeschäft. „Wir überbrücken Höhen“, sagt Kai-Uwe Weserwelle und nennt die Terrasse im Garten aber auch die ICE-Trasse als Beispiele, bei denen jeweils ein Wegbrechen oder Abrutschen des Untergrunds durch Präzisionsprodukte aus dem Hause Westerwelle verhindert wird. Zunehmende Aufmerksamkeit gewinnt Westerwelle auch bei Gartenmöbeln aus Beton. Dabei kann ein massives Sofa schon mal eine Tonne wiegen. „Bei unserer Herstellung von Beton-Elementen haben wir in den Jahren vieles immer wieder verbessert, optimiert und standardisiert“, sagt Kai-Uwe Westerwelle und führt unter anderem Rezepturen, Konstruktionen sowie Formen, Oberflächen, Farben, Strukturen, Verbindungssysteme, Ausstattungen und Produktionsabläufe an. Mit zwei Werken ist Westerwelle in Deutschland auf dem Markt aktiv. 60 Mitarbeiter werden in der Produktion und weitere 30 im kaufmännischen Bereich beschäftigt. Neben dem Stammwerk in Herford an der Elverdisser Straße ist das Unternehmen im Brandenburgischen mit einem zweiten Werk sowie mit Verkaufsbüros in Polen und Holland präsent. Als Wilhelm Westerwelle 1955 das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Hilde gründete, wurde der Grundstein mit Produkten wie Bordsteinen, Platten und Pflaster gelegt. Manfred und Cornelia Westerwelle übernahmen den Betrieb 1985. Seit 2010 steht Kai-Uwe Westerwelle an der Spitze des Unternehmens, der das Partnernetzwerk europaweit ausbauen möchte.

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