Herford NRW überrascht Herford mit 350 Flüchtlingen

Stadtverwaltung erst am Samstagmorgen informiert

Herford. Ohne Wissen und Beteiligung der Stadt Herford hat das Land NRW zum Wochenende mehrere leerstehende Wohnblocks als Notunterkunft für Asylbewerber herrichten lassen. 350 Flüchtlinge sollen hier vorübergehend einquartiert werden, je 15 in einer 75 Quadratmeter-Wohnung. Die Stadt hat gegen die "Organisationspanne" protestiert und bemüht sich jetzt mit Hilfsorganisationen um einen menschenwürdigen Aufenthalt der Flüchtlinge. Am Freitag ging um 16.30 Uhr ein "überörtlicher Hilferuf" in der Kreisleitstelle in Hiddenhausen ein. Er kam von der Bezirksregierung Arnsberg, die NRW-weit die Unterbringung von Flüchtlingen organisiert. Nur wenige Stunden später traf schon der erste Transport mit Menschen aus dem Übergangslager Unna-Massen auf dem Herforder Stiftberg ein...

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