Food-Festival: Gemütlich geht es zu beim dritten Streetfoodmarkt der ISG Radewig am Wochenende auf dem Gänsemarkt. - © Isabelle Helmke
Food-Festival: Gemütlich geht es zu beim dritten Streetfoodmarkt der ISG Radewig am Wochenende auf dem Gänsemarkt. | © Isabelle Helmke

Herford Kulinarische Weltreise auf dem Radewiger Streetfoodmarkt

Mehr als 20 Anbieter bereichern das Fest mit Herzhaftem und Süßem, Fleischhaltigem und Veganem

Isabelle Helmke

Herford. Eine kulinarische Reise rund um die Welt erwartete die Besucher des Streetfoodmarktes am Wochenende. Bereits zum dritten Mal hatte die ISG Radewig (Immobilien- und Standortgemeinschaft Radewig) das Event ausgerichtet und den Gänsemarkt in einen internationalen Gourmet-Tempel verwandelt. Bunte Buden, Holzhütten mit dampfenden Schornsteinen, fantasievoll gestaltete Stände - die 22 Food-Trucks bildeten ein eigenes kleines Dorf auf dem Gänsemarkt. Der Radewiger Streetfoodmarkt ist in Szenekreisen längst ein Begriff und lockte mobile Gastronomen aus ganz Deutschland nach Herford. "Das kulinarische Angebot ist abwechslungsreich und qualitativ hochwertig, das war uns bei den Vorbereitungen besonders wichtig", sagt Hans Koch, Vorsitzender der ISG Radewig. Rippchen und Steaks vom Grill, Flammlachs vom Schwefelfeuer Ob Fleischliebhaber oder Veganer - jeder kam auf seine Kosten. Grillfreunde bekamen am mintgrünen Diner-Truck Rippchen und Steaks nach nordamerikanischer Barbecue-Art serviert. Auch finnischer Flammlachs, gegart über Schwefelfeuer, sorgte für maritime Gaumenfreuden. Südamerika ließ mit Traditionsgerichten wie Chili con Carne und Tacos grüßen. Und falls bei der kulinarischen Reise doch das Heimweh aufkommen sollte, konnte der heimische Pickert Abhilfe leisten. Eine kulinarische Safari durch Afrika sorgte für ausgefallenen Gaumenschmaus und lockte besonders probierfreudige Besucher an. Ein exotisches Highlight war der Food-Truck "Urban Mama". Dort schwang Fatu Kandji den Kochlöffel und begeisterte mit fleischlosen Spezialitäten. Ein paar Buden weiter erweckten Köstlichkeiten aus Uganda das Interesse der Besucher. Dort gab es Chapattis. Das sind traditionell-afrikanische Teigtaschen mit Tomaten, Zwiebeln und Gemüse. "Das sieht ein bisschen aus wie ein Omelette", überlegte Besucherin Cornelia Windisch-Bülter aus Hiddenhausen. Für alle Naschkatzen, die auf der Suche nach einem süßen Nachtisch waren, rundeten französische Crêpes oder spanische Churros das Menü ab. Mit den voll beladenen Tellern ging es zu den Biergarten-Garnituren rund um den Gänsebrunnen, wo Besucher ins Gespräch kamen und Empfehlungen miteinander austauschten. Für musikalische Unterhaltung sorgten derweil verschiedene Live-Bands. Frisch und authentisch - die kulinarische Reise lockte viele Besucher an. Während die sich durch die Traditionsgerichte der einzelnen Kontinente probierten, übernahmen die Radewiger Gastronomen die Getränkeversorgung. "Es ist großartig, dass sich hier so ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt hat", sagte Koch. Das freundschaftliche Miteinander der ansässigen Gastronomen sei einzigartig und mache das Flair des Stadtviertels aus. Der Streetfoodmarkt ist eines von mehreren Events in der Radewig und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Koch und sein Team von der ISG Radewig sind stolz auf die Resonanz: "Die Radewig ist ein beliebter Kiez in Herford geworden", sagte Koch. "Das war unser Ziel."

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