Feentraum: Das aus  Marie Herfort, Leni Alamprese, Marleen Albsmeier, Michelle Wolkov, Rahel Berndt und Louisa Feuerstein bestehende Harfen-Ensemble eröffnet das Konzert im Vortragsraum der Musikschule. Ana Langenscheidt war erkrankt. - © Ralf Bittner
Feentraum: Das aus  Marie Herfort, Leni Alamprese, Marleen Albsmeier, Michelle Wolkov, Rahel Berndt und Louisa Feuerstein bestehende Harfen-Ensemble eröffnet das Konzert im Vortragsraum der Musikschule. Ana Langenscheidt war erkrankt. | © Ralf Bittner

Herford Abwechslungsreiche Beiträge beim Preisträgerkonzert

Beim Sparkassen-Musikwettbewerb der Musikschule können die Musiker ihre Instrumente frei wählen

Ralf Bittner

Herford. Krankheitsbedingt erklangen nur sieben der vorgesehenen acht Beiträge beim Preisträgerkonzert des Sparkassen Musikwettbewerbes im Vortragsraum der Musikschule. Der Wettbewerb hat Tradition, erstmals war jedoch der Förderverein der Musikschule als Kooperationspartner mit dabei. 50 Teilnehmer hatten sich eine Woche zuvor dem Urteil der Jury gestellt. „Die hatte keinen leichte Aufgabe, denn anders als etwa bei ,Jugend musiziert’ können die Teilnehmer ihre Instrumente frei wählen", sagte Thomas Steingrube, nachdem das Harfenensemble mit Marie-Christine Kramers „Feentraum" das Konzert eröffnet hatte. Es gehe bei der Bewertung mehr um übergreifende Kategorien wie Rhythmik oder Dynamik. Davon hatte Tabea Dirnberger, einzige Gewinnerin eines 1. Preises in der Altersstufe 4 (ab 16 Jahren) mit ihrer Interpretation von George Gershwins „Summertime" reichlich zu bieten. Die kam gar nicht hitzeschwer sonder leicht und sonnig daher. "Preis soll zum Weitermachen ermutigen" Beim Konzert am Sonntag erklangen zwar nur Vorträge von Gewinnern eines 1. Preises, doch alle Teilnehmer hatten einen 3., 2. oder 1. Preis zugesprochen bekommen. Alle Preisträger nahmen am Ende des Konzertes auch Preise und Urkunden aus den Händen des Vertreters der Sparkasse, Jörn-Uwe Wolff, des Fördervereins, Roland Sprenger, und des Musikschulleiters Steingrube im Empfang. „Der Preis soll Orientierung über den Stand geben und zum Weitermachen ermutigen", beschrieb Steingrube das Ziel des Wettbewerbes. Mit dem „Downright Happy Rag" sorgte die junge Sara Spies am Klavier für fröhliche Leichtigkeit. Ebenfalls für das Klavier hatte sich Lena Mettenbrink entschieden und mit Carl Köllings „Rhapsodie Migonne" in der Altersstufe 2 einen 1. Preis gewonnen. Das Ensemble Justin Keiff (Blockflöte), Erika Stavicki (Cembalo) und Johanna Pfau (Cello) entführten mit Adagio und Allegro aus Jean Baptiste Loeillet ins Barock. Ebenso wie Simon Volmer, der an der klassischen Gitarre mitreißend Joep Wanders’ „Tango Nuovo" interpretierte und das von Erika Stavicki am Klavier begleitete Vokalensemble (Jana Knefelkamp, Paulin Linke, Kamar Ouddib, Alexa Pietzonka, Paulina Schweppe, Jill Siebert, Anna Schmilgun, Leonie Sonntag, Linda Widdecke) war das Trio in der Altersstufe 3 (13-16 Jahre) angetreten. Das Vokalensemble, das mit mit der flotten Volksweise „Der furchtsame Jäger" und Bob Chilcotts „All for Love of One" seine Vielseitigkeit gezeigt hatte, teilt sich außerdem den mit 200 Euro dotierten Sonderpreis mit dem Harfenensemble. Nicht dabei sein konnte Charlotte Keiff, die mit „Verlorene Träume" einen 1. Preis am Klavier gewonnen hatte.

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