Durch verstärkte Präsenz soll die City-Wache für mehr Sicherheit und Ordnung sorgen. - © Ralf Bittner
Durch verstärkte Präsenz soll die City-Wache für mehr Sicherheit und Ordnung sorgen. | © Ralf Bittner

Herford Stellenplan: Verstärkung für die Herforder City-Wache

Stellenplan: Die Stadt will 2018 insgesamt 21 neue Stellen schaffen

Eike J. Horstmann

Für eine „Sachgerechte Ausstattung der Verwaltung zur ordnungsgemäßen Erledigung der Aufgaben" sowie eine „tarifgerechte Bezahlung" soll die Stadt Herford ihr Personal um 21 Stellen aufstocken. Dies geht aus dem Stellenplan für das Jahr 2018 hervor, den Kämmerer Matthias Möllers dem Stadtrat in seiner kommenden Sitzung am Freitag, 23. Februar, zur Abstimmung vorlegen wird. Insgesamt sollen die Planstellen sogar um 23 Positionen auf 514 erhöht werden. Bei 1,88 Stellen handelt es sich indes nicht um neue Posten, sondern um „redaktionelle Änderungen", die aus Veränderungen bei der individuellen Arbeitszeit der städtischen Mitarbeiter herrühren. Im laufenden Jahr schlagen die personellen Änderungen mit rund 400.000 Euro zu Buche, da die Umsetzung erst zeitversetzt möglich ist. Im kommenden Jahr betragen die Kosten dann rund 750.000 Euro. In den Vorschlägen der Verwaltung zum Stellenplan werden die Kosten für Beförderungen von insgesamt 19 Beamten und tariflich Beschäftigten mit rund 67.000 Euro aufgeführt. Ein Denkmalpfleger und Stellen in den Bereichen Kita und Integration Bei den neu eingerichteten Planstellen wird vor allem beim Dezernat Bildung, Jugend und Soziales mit neun vollen und vier Teilzeitstellen aufgestockt, hier vor allem in den Bereichen Kitas und Integration. Auch im Dezernat für Bauen und Ordnung wird eingestellt. Neben einer Kraft für die zentrale Submissionsstelle soll auch ein neuer Denkmalpfleger eingestellt werden, der sich um die „fast 500 Baudenkmäler" der Stadt sowie um Themen der Stadtentwicklung kümmern soll. Für mehr Sicherheit und Ordnung sollen wiederum zwei neue Mitarbeiter in der City-Wache durch „verstärkte Präsenz" und „mehr Kontrollen und Ansprachen hinsichtlich Müll, Hundekot, Kaugummi" sorgen. Die zusätzlichen wachen Augen sollen sich nicht nur für das Ziel „Herford soll sauberer werden" rechnen: Die Personalkosten sollen laut dem Stellenplan durch die erwartbar höheren Verwarn- und Bußgelder „teilweise gegenfinanziert" werden. Im Dezernat Finanzen und Zentrale Dienste sollen hinsichtlich der „Verstärkung des Engagements im Ausbildungsbereich" jährlich drei Azubis für den Beruf des Notfallsanitäters eingestellt und ihre Zahl schrittweise auf neun erhöht werden. In der Verwaltung selbst würden aufgrund der sehr guten Bewerbungslage für das duale Studium zum „Bachelor of Laws" für 2018 drei statt der geplanten zwei Nachwuchskräfte eingestellt.

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