Herford Telekom startet Breitband-Ausbau

Erste Verteilerkästen für schnelles Internet ausgetauscht

Von Jens Möller
Die Telekom wirbt auf den neuen Verteilerkästen für ihr Breitband-Internet - hier an der Engerstraße. - © FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP
Die Telekom wirbt auf den neuen Verteilerkästen für ihr Breitband-Internet - hier an der Engerstraße. | © FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP

Herford. Die Telekom hat mit dem Ausbau des Breitband-Internets in Herford begonnen. In ersten Stadtteilen stehen schon die neuen Verteilerkästen - eingekleidet im Magenta-Rot des Konzerns. Doch bis es tatsächlich überall auf Stadtgebiet Hochleistungsinternet gibt, dauert es noch etwas.

In Herringhausen und Diebrock hat die Telekom zuerst angefangen, die so genannten Kabelverzeigerkästen auszutauschen, sagt der städtische Wirtschaftsförderer Dieter Wulfmeyer. Das heißt aber nicht, dass dort als erstes der Schalter fürs schnelle Netz umgelegt wird. Er gehe davon aus, dass das Breitband-Netz "ziemlich zeitgleich in Betrieb genommen" wird, sagt Wulfmeyer.

Die Telekom habe angekündigt, dass alle Arbeiten in Herford bis Ende des Jahres erledigt seien. Details zum Zeitplan und zum Ablauf der Arbeiten will Wulfmeyer aber erst in Kürze der Öffentlichkeit vorstellen - zusammen mit Vertretern der Telekom.

Nach den alten Plänen sollte in Herringhausen, Diebrock, Elverdissen und Laar bis zum Sommer die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Auch in Ahmsen sollen die Arbeiten noch im ersten Halbjahr erledigt werden, hatte Michael Meier, stellvertretender Ortsausschussvorsitzender, bereits angekündigt.

Das restliche Stadtgebiet und Hiddenhausen kämen dann in der zweiten Jahreshälfte dran. Ist alles erledigt, sollen überall Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein. Derzeit sind es meist 6 bis 16 Megabit. Das reicht kaum für manche Internetangebote. Auch Unternehmer hatten das immer wieder als Standortnachteil kritisiert.

Die Telekom schafft im gesamten Kreis Herford die technischen Voraussetzungen für Breitband-Internet. Investiert werde ein siebenstelliger Betrag. Kreisweit werden 193 Verzweigerkästen ausgetauscht. Außerdem müssen mancherorts neue Glasfaserkabel verlegt werden. Bis Ende 2016 soll der gesamte Kreis versorgt sein.

Beim Breitband-Ausbau ging es lange nicht voran. Erst als Konkurrenten der Telekom Interesse zeigten, wurde der Konzern aktiv. Wollen andere Anbieter künftig am Glasfasernetz teilhaben, müssen sie die Kabel anmieten.

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