Zu Beginn des Rennens in Wackersdorf war John Kevin Grams aus Westerenger mit seinem Kart zufrieden. Später begann es zu qualmen. Der 13-Jährige musste den Wettbewerb vorzeitig beenden.
Zu Beginn des Rennens in Wackersdorf war John Kevin Grams aus Westerenger mit seinem Kart zufrieden. Später begann es zu qualmen. Der 13-Jährige musste den Wettbewerb vorzeitig beenden.

ENGER-WESTERENGER Der Motor bockte

Pech für Team Grams: 13-Jähriger aus Westerenger muss qualmendes Kart abstellen

Enger-Westerenger. Bestens hatte sich der junge Kart-Fahrer John Kevin Grams auf den ersten Start in der neuen Klasse vorbereitet. Doch aus der erhofften vorderen Platzierung wurde nichts: Dem Team Grams blieb nichts als Qualm bei der "Rotax Max Challenge" (RMC) in Wackersdorf.

Der Grund: Das Kart bockte. In aussichtsreicher Position musste John seinen schnellen Flitzer neben der Strecke abstellen.

Für das Team Grams war das Rennen der Auftakt in einer neuen Rennklasse, der RMC in Wackersdorf (die NW berichtete). "Dass es sich um eine große Herausforderung handeln würde, war allen klar", betont Johns Papa Eduard.

Information

Videos zum Rennen

Hier die Links zu den Rennvideos:

Rennen 1: http://www.youtube.com/watch?v=6NMcPvskTag

Rennen 2: http://www.youtube.com/watch?v=dJpxk4WSiXM

Die Trainingseinheiten gestalteten sich wegen fehlender Einstellungserfahrung zunächst schwierig, aber am Ende konnte John eine passable Zeit herausfahren. Motiviert sahen er und sein Team dem Renntag entgegen, obwohl John immer wieder beklagte, dass sein Kartmotor zwischenzeitlich stockte.

Am Renntag regnete es allerdings. John machte jedoch das Beste daraus und landete im Zeittraining von 25 Konkurrenten auf Platz 16 - eine ausbaufähige Platzierung.

Der Start beim ersten Rennen gelang ihm gut und der Realschüler aus Westerenger fuhr auf Platz 11 vor.

In der letzten Runde allerdings fing sein Motor an zu qualmen, und der 13-jährige Schüler musste sein Kart frustriert an der Strecke abstellen.

Der kurz zuvor revidierte Motor wurde in der Mittagspause von einem akkreditierten Team repariert, und John war fest entschlossen zu kämpfen. Der Pilot startete von Platz 20 und begann eine Aufholjagd.

Nach nur wenigen Runden war der 12. Platz erreicht und John heftete sich dicht an seinen Vordermann, um diesen ebenfalls zu überholen. Die Top Ten waren wieder zum Greifen nahe.

"Kaum vorstellbar, aber der Motor ging abermals hoch und John musste sein qualmendes Kart wieder völlig enttäuscht und wütend an der Strecke abstellen", berichtet sein Vater. "So viel Pech war für das Team kaum zu fassen, aber das ist eben Motorsport."

Das Team Grams blickt trotzdem positiv nach vorn und stellt sich für das nächste Rennen in Oppenrod neu auf.

Johnny hatte sich sportlich gut auf die Saison vorbereitet: Anfang Dezember absolvierte er ein dreitägiges Konditions-Training speziell für Motorsportler. Seitdem trainiert der 13-Jährige regelmäßig, vor allem die Halsmuskeln, die wegen der enormen Fliehkräfte besonders stark belastet sind.

Bei den Rennen sind Johns Eltern immer dabei, der Vater als "Schrauber". Mutter Christina achtet auch darauf, dass die Ernährung stimmt.

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