Blick auf den Engeraner Kirchenrundling: Die Meinung der Bürger ist gefragt bei Ortskernspaziergängen, zu denen die Stadt Enger einlädt. Es geht um das Thema Barrierefreiheit und Fragen, wo Bürger Entwicklungsbedarf im Ortskern sehen. - © Foto: Jens Reddeker
Blick auf den Engeraner Kirchenrundling: Die Meinung der Bürger ist gefragt bei Ortskernspaziergängen, zu denen die Stadt Enger einlädt. Es geht um das Thema Barrierefreiheit und Fragen, wo Bürger Entwicklungsbedarf im Ortskern sehen. | © Foto: Jens Reddeker

Enger Stadt Enger lädt Bürger zu Spaziergang durch den Ortskern ein

Erkundung: Zwischen Stiftskirche und Bolldammbach – Wie barrierefrei ist das Gebiet? Stadt lädt zu Veranstaltung am 25. November ein

Die Stadt Enger bietet zusammen mit den Mitarbeitern der complan Kommunalberatung aus Bielefeld am Samstag, 25. November, einen offenen Ortskernspaziergang zum Thema Barrierefreiheit und Barrierearmut an. „Die Widukindstadt soll auch zukünftig attraktiv und lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger sein, daher spielt das Thema Barrierefreiheit für die künftige Entwicklung und Gestaltung des Ortskerns eine zentrale Rolle“, so die Stadtverwaltung. Treffpunkt ist um 13 Uhr im Haus der Kulturen, Brandstraße 11. Nach Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Meyer und einer kurzen Einführung durch complan Kommunalberatung geht es dann aufgeteilt in Gruppen zu Fuß in den Ortskern. Angeboten werden zwei unterschiedliche Routen. Die Teilnehmer können sich für eine Route entscheiden. Fragen wie „Wo sehen Sie Entwicklungsbedarf?“, „Wie bewerten Sie die Barrierefreiheit im Ortskern?“ und „Wo gibt es heute schon gute Beispiele?“ sollen direkt vor Ort mit den Teilnehmern diskutiert werden. „Der Blickwinkel der Engeraner Bürgerinnen und Bürger steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund“, so die Stadtverwaltung. Nach ca. 1,5 Stunden endet der Spaziergang wieder im Haus der Kulturen. Engers Bürgermeister Thomas Meyer lädt zum Abschluss zu einem warmen Getränk in gemütlicher Runde und zum persönlichen Austausch ein. Diese Veranstaltung gehört zu der ISEK-Maßnahme „Erstellung eines Barriereatlas“. Die Ergebnisse aus dem offenen Ortskernspaziergang fließen mit in die Berichterstellung ein. Ziel dieser Maßnahme sei es, Leitbilder und erste Maßnahmenvorschläge für einen barriereärmeren Ortskern zu entwickeln und abschließend in einem Bericht darzustellen, so die Stadtverwaltung. Der Barriereatlas diene gleichzeitig als Vorbereitung für die geplante Neuaufstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) und diene somit dem Zugang zu weiteren Städtebaufördermitteln. Mit finanzieller Unterstützung aus Städtebaufördermitteln vom Bund und Land konnten seit 2011 zahlreiche Maßnahmen im Ortskern umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die Neugestaltung der Bielefelder Straße und die Umgestaltung des Gerbereiplatzes. Weitere Informationen können auch auf der Homepage der Stadt Enger unter www.enger.de abgerufen werden.

realisiert durch evolver group