Bo Fietje hält den Wasserschlauch, während Greta pumpt. Blessing, Till, Luis, Pia, Colin und Julian (hinten v. l.) schauen gemeinsam mit den Betreuern Hannah und Max gespannt zu. - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
Bo Fietje hält den Wasserschlauch, während Greta pumpt. Blessing, Till, Luis, Pia, Colin und Julian (hinten v. l.) schauen gemeinsam mit den Betreuern Hannah und Max gespannt zu. | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger Ferienspielkinder besuchen Feuerwehr Enger

Evangelisches Jugendzentrum „Zebra“ organisiert eine Reise in die Vergangenheit unter dem Motto „Enger anno tuck“

Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger. Eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit steht in diesen Tagen für alle Ferienspielkinder des Evangelischen Kinder- und Jugendzentrums Zebra an der Ringstraße auf dem Programm. Rund 45 Mädchen und Jungen meldeten sich am Montag an, um unter dem Motto „Enger anno tuck" zu erkunden, ob früher wirklich alles besser oder vielleicht nur anders war. Bei einem Ausflug zur benachbarten Feuerwache standen die Fahrzeuge und Gerätschaften der Blauröcke im Vordergrund. „Wir können hier zwar nur modernes Equipment präsentieren, aber unser ältestes Einsatzfahrzeug ist jetzt auch immerhin schon fast 30 Jahre alt", erklärte Christian Lange, Leiter der Jugendfeuerwehr Enger. Kübelspritze im Einsatz Gemeinsam mit seinem Kameraden Daniel Westerholt holte er für die Ferienspielkinder die altbewährte Kübelspritze heraus. „Dieses Modell gibt es schon seit über 60 Jahren, wird aber immer noch hergestellt", erklärte Westerholt. „Und wir selber hatten die Kübelspritze auch vor zwei Wochen gerade noch im Einsatz." Ferienspielkind Julian durfte den Schlauch ausrollen und als erster mit dem Wasserstrahl auf einige leere Plastikflaschen zielen, während Greta mit kräftigen Armstößen Wasser in den Schlauch pumpte. „Zwei Mann reichen zur Bedienung der Kübelspritze aus und man braucht keinerlei Motor dafür", erläuterte Lange die Vorteile des Gerätes, die heute genauso wie „anno tuck" im Einsatz von Vorteil sein können. Besuch auch bei der Polizei Während Julian, Greta, Blessing, Till, Luis, Colin, Bo Fietje und Pia die Feuerwehr besuchten, machte eine andere Gruppe Station bei der örtlichen Polizei und ließ sich die Aufgaben der Ordnungshüter gestern und heute erklären. Im Verlauf der Ferienspiele stehen auch noch ein Besuch des Schulmuseums an, eine Stadtrallye auf historischen Pfaden und eine Olympiade in der Maiwiese.

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