Fokussiert: Miro (7) überlegt sich seinen nächsten Zug. Bei dem Turnier gehört er zu den jüngeren Teilnehmern. - © Foto: Eric Pielsticker
Fokussiert: Miro (7) überlegt sich seinen nächsten Zug. Bei dem Turnier gehört er zu den jüngeren Teilnehmern. | © Foto: Eric Pielsticker

Enger Kleine Schachspieler triumphieren beim Wettstreit in Enger

55 Mädchen und Jungen kämpfen an den Brettern. Teilnehmer reisen sogar aus Bremen an

Eric Pielsticker

Enger. „Schachmatt" hieß es am Samstag für viele Kinder an der Sparkasse in der Mathildenstraße. Denn die Schachgemeinschaft Enger/Spenge veranstaltete wieder einmal zusammen mit der Sparkasse Herford ein Kinderschachturnier. Bereits zum zehnten Mal wurde dieses ausgetragen. Etwa 55 Kinder im Alter bis 14 Jahren waren zum Austragungsort in der Mathildenstraße gekommen, um Schach zu spielen. Einige Kinder kamen dabei aus der Umgebung, andere wiederum waren sogar aus Rheda-Wiedenbrück oder Bremen angereist. Der jüngste Spieler war erst sechs Jahre alt. Dabei stand für die Veranstalter besonders der Spaß im Vordergrund. „Die Kinder sollen einfach eine schöne Zeit haben und diejenigen, die noch nicht in einem Verein sind, wollen wir ein wenig für Schach begeistern. Vielleicht möchten ein paar Kinder nach diesem Turnier in einen Verein eintreten. Das wäre für uns ein großer Erfolg", sagt Dirk Niehaus, Kassenwart der Schachgemeinschaft. Die freie Zeit zwischen den Spielen nutzten die Jungen und Mädchen, um Fußball auf dem Parkplatz zu spielen. 15 Minuten Bedenkzeit pro Spiel An 23 Schachbrettern wurde das Turnier nach dem Schweizer System ausgespielt. Das heißt, dass Sieger gegen Sieger und Verlierer gegen Verlierer spielt und es gibt einen Punkt pro Sieg. Der Spieler, der am Ende die meisten Punkte hat, ist der Gewinner. Bei jedem Spiel hatte jedes Kind 15 Minuten Bedenkzeit. „Handys sind bei dem Spiel nicht erlaubt. Wie in der Schule gilt, wenn ihr mit einem erwischt wird, ist das ein Täuschungsversuch", erklärt Maik Becker-Siewert, Geschäftsführer der Schachgemeinschaft Enger/Spenge, die Regeln. Die ersten zwei Sieger konnten sich über einen Pokal freuen. Außerdem wurde das beste Mädchen mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Zudem bekam jeder Teilnehmer einen kleinen Trostpreis. Nach dem etwa vier Stunden langen Turnier gab es die Siegerehrung. Für das Turnier im nächsten Jahr haben die Planungen für die Veranstalter bereits wieder angefangen. „Im kommenden Jahr wollen wir das Turnier auf jeden Fall wieder ausgetragen. Wie in den Vorjahren soll es wieder am ersten Samstag nach Beginn der Sommerferien stattfinden", erklärte Jugendwart Rainer Neudorf.

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