So sehen die ersten Planungen des Stammtischs Barmeierplatz aus. - © Stammtisch Barmeierplatz
So sehen die ersten Planungen des Stammtischs Barmeierplatz aus. | © Stammtisch Barmeierplatz

Enger Wasserspielplatz in der Maiwiese wird wahrscheinlich

Viel Spaß und genügend Matsch: Stammtisch Barmeierplatz freut sich über politische Unterstützung der Parteien. Planungen liegen vor.

Enger (nw). Sehr erfreut reagiert jetzt die Agenda-Gruppe Stammtisch Barmeierplatz auf die Ankündigung der Engeraner SPD, ihr Projekt eines Wasserspielplatzes in der Maiwiese zu unterstützen. Am  Montagabend tagt um 17.30 Uhr der Ausschuss für Stadtplanung, Infrastruktur und Umwelt. Der Stammtisch teilte schon am Sonntag mit: „Im Gegensatz zu den parlamentarischen Beratungen zu diesem Thema in den vergangenen Jahren stehen nun alle vier Rathausparteien hinter dieser Attraktivitätssteigerung der innerstädtischen Grünanlage." Die Agenda-Gruppe hatte ihre Vorstellungen jungst noch einmal den beiden großen Parteien CDU und SPD erläutert, nachdem die Grünen und die FDP ihre Zustimmung bereits im vergangenen Jahr signalisiert hatten. Die außerordentliche Beliebtheit von Wasserspielplätzen bei Kindern sei seit geraumer Zeit „in fast allen Städten der Nachbarschaft" zu beobachten. An eine „Matschwiese" denken die Mitglieder des Stammtisches dabei allerdings nicht: „Vielmehr soll im Bereich des schon jetzt sehr beliebten Spielplatzes in der Maiwiese eine kleine, gepflasterte Anlage mit einer Schwengelpumpe, mehreren Kanälen und Absperrschiebern entstehen, die die Fantasie der Kinder beim Spielen mit Wasser unterstützt und anregt." Der Stammtisch Barmeierplatz begrüße es auch sehr, wenn sich Parteien, Unternehmen und andere Vereine oder Organisationen an der Finanzierung dieser Anlage beteiligen. Die Vorschläge der SPD könnten dabei hilfreich sein. Die Agenda-Gruppe hat nach eigener Aussage der Stadt angeboten, mit 7.000 Euro rund ein Drittel der geschätzten Kosten von rund 20.000 Euro zu übernehmen, bei der Einwerbung von Sponsorengeldern behilflich zu sein und bei der Realisierung der Anlage auch ganz praktisch selbst Hand anzulegen. Den finanziellen Grundstock könnten die „Stammtischler" anbieten, weil sie seit sechs Jahren Überschüsse aus den sehr beliebten Sommernachts-Kinos angespart haben, die sie drei Mal im Jahr auf dem Königin-Mathilde-Platz veranstalten. Auf diese Verwendung der Gelder hatten sie von Anfang an öffentlich hingewiesen.

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