Roger Pettenpohl (rechts), Vertriebsbeauftragter der Telekom, und Haydar Karaton, Leiter des Telekom-Shops in Bünde, beantworteten Fragen der Bürger. FOTO: BOHNENKAMP-SCHMIDT - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
Roger Pettenpohl (rechts), Vertriebsbeauftragter der Telekom, und Haydar Karaton, Leiter des Telekom-Shops in Bünde, beantworteten Fragen der Bürger. FOTO: BOHNENKAMP-SCHMIDT | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger Schnelles Internet startet bald in Enger

Telekom informiert: Erste Freischaltung am 19. Dezember. Nutzer müssen selber aktiv werden

Enger. Seit Wochen wird in Enger an vielen Stellen gebuddelt und gebaut: Die Telekom verlegt rund 26 Kilometer Glasfaserleitungen im Stadtgebiet und stellt moderne Verteilerkästen auf. Mit neuer Vectoring-Technologie soll die Widukindstadt an das moderne bis zu 100 Mbit/s schnelle Internetnetz des Unternehmens angeschlossen werden. Während einer Informationsveranstaltung im Schulzentrum an der Ringstraße informierte der Telekom-Vertriebsbeauftragte Roger Pettenpohl jetzt interessierte Bürger darüber, wer wann und wie Zugriff auf das verbesserte Netz haben wird. Rund 8.800 Haushalte in Enger sollen seiner Aussage nach von dem Neuausbau profitieren. Demnach beginnt die Freischaltung der neuen Glasfaserkabel am 19. Dezember für alle Engeraner Haushalte mit der Telefonvorwahl 05225. Danach werden stufenweise am 30. Dezember, 16. Januar und 13. Februar die weiteren Bereiche im Stadtgebiet freigeschaltet. Dann soll für Nutzer je nach Standort eine Download-Geschwindigkeit bis zu 100 Mbit/s und eine Upload-Geschwindigkeit bis zu 40 Mbit/s zur Verfügung stehen. Um auf das Glasfasernetz zugreifen zu können, muss sich der Telekomkunde allerdings beim Unternehmen melden und die Umschaltung anfordern. „Denn bestehende Einstellungen dürfen nicht einfach verändert werden“, betonte Pettenpohl. Außerdem, so der Fachmann weiter, sei es ratsam überprüfen zu lassen, ob vorhandene Router für die neue Technologie ausgelegt sein. Auch Kunden anderer Anbieter können gegebenenfalls das schnelle Telekom-Netz nutzen, wenn ihr Anbieter entsprechende Leistungen einkauft. „Das sollte jeder individuell bei seinem Vertragspartner nachfragen“, empfahl Pettenpohl. Auf der Internetseite www.telekom.de/schneller können interessierte Bürger auf einer Landkarte den Ausbaustatus und die Verfügbarkeit des Telekom-Netzes am eigenen Wohnort auch abfragen.

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