Tobin Wittemeier und seine Mitstreiter der „Wild Things“ stellen im Widukindmuseum „Schund vom Feinsten“ vor. - © Privat
Tobin Wittemeier und seine Mitstreiter der „Wild Things“ stellen im Widukindmuseum „Schund vom Feinsten“ vor. | © Privat

Enger Lesung im Widukind-Museum Enger

Mit der Gruppe "Wild Things": Am 29. Oktober gibt es "Schund vom Feinsten"

 Wo Licht ist, da ist auch Schatten, weiß der Volksmund. Genau so verhält es sich auch mit der hochwertigen, wertvollen Literatur auf der einen und dem vermeintlichen Schund auf der anderen Seite. Ganz dem Schund verschrieben lesen die „Wild Things“ am Samstag, 29. Oktober, im Dachgeschoss des Widukind-Museums. Beginn ist um 20 Uhr. Wo Literaturkritiker abfällig die Nase rümpfen, geht für sie der Spaß erst los. So haben sich die „Wild Things“ nichts geringeres vorgenommen, als das Besondere im Alltäglichen zu finden. Sie wollen die Absurditäten des „Trash“ aufzeigen, aber den Schund dort, wo es angebracht ist, auch loben. Auf der Suche nach der Grenze zwischen Trivial- und Hochliteratur stoßen sie so auf historische Bänkelgesänge, moderne Seifenopern aus TV, künstliche Intelligenz – und natürlich Groschenromane. Als Stammgäste im Widukind-Museum präsentieren Horst Chudzicki, Ulrike Kindermann, Christoph Wind und Tobin Wittemeier in ihrem mittlerweile siebten Programm einen neuen Blickwinkel auf Literatur in all ihren Facetten. Dabei stoßen sie auf wie Fragen: Schmälert Marktorientiertheit den Anspruch von Literatur? Begründet sich der Schund in dem literarischen Streben nach Publikumswirksamkeit? Darf sogenannte Hochliteratur nicht extrem unterhaltsam sein? Für jedermann? Die „Wild Things“ versprechen Antworten und anspruchsvolle Unterhaltung.

realisiert durch evolver group