Im Gespräch: Schnell war gestern morgen der Brand in einem Umkleideraum der Alligator-Farbwerkegelöscht. Einsatzleiter Heiko Janßen (4. v.l.) besprach das weitere Vorgehen. - © Andreas Sundermeier
Im Gespräch: Schnell war gestern morgen der Brand in einem Umkleideraum der Alligator-Farbwerkegelöscht. Einsatzleiter Heiko Janßen (4. v.l.) besprach das weitere Vorgehen. | © Andreas Sundermeier

Enger Brand beim Farbenproduzenten Alligator in Oldinghausen

Schnell gelöscht: Feuer in der Umkleide. 40 Feuerwehrleute aus Enger sind mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Menschen werden nicht verletzt

Andreas Sundermeier

Enger-Oldinghausen. Um 10.22 Uhr wurde am Montagmorgen die Feuerwehr alarmiert. Wenige Minuten später rückte die erste Löscheinheit der Wehr unter Atemschutz in die Sozialräume des Pödinghausener Unternehmens Alligator ein. Die fünf Männer hatten das Feuer in einem Umkleideraum mittels eines C-Rohres schnell gelöscht. Das teilte Einsatzleiter Heiko Janßen vor Ort mit. Schon kurz danach hatten die Wehrmänner die Räume mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern durchsucht, jedoch nichts Verdächtiges gefunden. Großbrand im Jahr 1993 In Anbetracht der Lage – das Unternehmen produziert nach Angaben des Werksleiters Karl-Heinz Niemeyer wasserlösliche Innen- und Außenfarben – waren alle Wehren der Stadt im Einsatz. Im August 1993 hatte es bei den Alligator-Farbwerken einen Großbrand gegeben. Die Löscharbeiten hatten inklusive der Nachlöscharbeiten mehrere Tage gedauert. An diesem Montag waren jetzt die Löschzüge aus Enger und Dreyen und die Löschgruppen aus Pödinghausen, Westerenger und Enger-Nord und neben den mehr als 40 Feuerwehrfrauen und -männern auch sieben Fahrzeuge der Wehren vor Ort. Nach ersten Informationen handelte es sich um einen Schwelbrand, mehrere Holzbänke seien verkohlt und auch der Raum habe Schaden genommen. Menschen seien weder beim Brand noch bei den Löscharbeiten verletzt worden. Jährliche Übungen Karl-Heinz Niemeyer führt den Brand nach ersten Untersuchungen auf eine technischen Defekt zurück. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren einen großen Betrag in den Brandschutz investiert und unternehme einmal im Jahr zusammen mit der Feuerwehr Brandschutzübungen. Eine genaue Schadenshöhe sei nach Auskunft des Kreispolizeisprechers Uwe Maser derzeit noch nicht bezifferbar.

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