Konzentrierter Blick zur Dirigentin: Rebecca Kluge (l.) war eine Flötistin unter insgesamt 28 Musikerinnen und Musikern, die am Sonntagnachmittag ein Konzert gestalteten. - © Alexandra Wilke
Konzentrierter Blick zur Dirigentin: Rebecca Kluge (l.) war eine Flötistin unter insgesamt 28 Musikerinnen und Musikern, die am Sonntagnachmittag ein Konzert gestalteten. | © Alexandra Wilke

Enger Flötenkonzert in der Kirche in Westerenger

Besonderes Konzert: Die Ensembles „Spenger Flötet(t)“ und „Sonatella“ präsentieren unter der Leitung von Birgit Höke die Vielfalt des Instruments

Alexandra Wilke

Enger. Viele verbinden die Flöte immer noch mit gut gemeinten, letztlich aber doch belächelten ersten musikalischen Geh-Versuchen unter dem Weihnachtsbaum. Dass dem Instrument damit Unrecht getan wird, bewiesen 28 Musikerinnen und Musiker aus den Ensembles „Spenger Flötet(t)" von der Musikschule Enger-Spenge und „Sonatella" aus Kirchlengern, die am späten Sonntagnachmittag unter der Leitung von Birgit Höke ein eineinhalbstündiges Flötenkonzert in der Kirche in Westerenger gestalteten. „Wir möchten heute zeigen, wie vielseitig die Blockflöte ist", erläuterte Höke. Beide Ensembles haben sich ein halbes Jahr lang vorbereitet, um Flöten in sieben verschiedenen Größen – von der kleinen Sopranino bis zum tiefen Subbass – in Szene zu setzen. Unterstützt wurden sie von einem Violoncello sowie von dem Musikschulleiter Karl-Heinz Hagencord an der Percussion. In dieser eindrucksvollen Besetzung spielte sich das „Spenger Flötet(t)" mit den Gästen von „Sonatella" aus der Renaissance bis in die Gegenwart. Popmusik mit Titeln wie „Mamma Mia" und „Viva la Vida" Sie machten sich sowohl eine umgeschriebene Konzertouvertüre von Georg Philipp Telemann als auch fetzige Popmusik mit Titeln wie „Mamma Mia" und „Viva la Vida" von Coldplay zu eigen, die sie in einem Lehrgang mit Ralf Bienioschek lieb gewonnen haben. So erfüllten die Musikerinnen und Musiker die sehr gut besuchte Kirche mit einer bunten Mischung aus alt und neu, rhythmisch und melodiös. Katrin Guntelmann vom „Spenger Flötet(t)" bedankte sich abschließend im Namen aller Flötisten für die gewissenhafte Vorbereitung und Durchführung des Konzertes von Birgit Höke. Und wer weiß, vielleicht nimmt sich der eine oder andere Zuschauer die in der Ensemble-Bezeichnung enthaltene Aufforderung zu Herzen, die Höke am Sonntagnachmittag noch einmal betonte: „Spenge und Enger – flötet doch mal!"

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