Der Chor beim internationalen Konzert bestand aus Schülern und Lehrern aus drei europäischen Ländern. - © Stefanie Boss
Der Chor beim internationalen Konzert bestand aus Schülern und Lehrern aus drei europäischen Ländern. | © Stefanie Boss

Enger Musik als verbindendes Element

Internationales Konzert: 180 Schüler und Lehrer musizieren gemeinsam im Widukind-Gymnasium Enger. Auch Gäste aus Spanien und Italien sind dabei

Stefanie Boss

Enger. „Musik ist eine universelle Sprache, die jeder versteht." Wie wahr dieser Ausspruch von Ulrich Henselmeyer, Leiter des Widukind-Gymnasiums ist, zeigte sich beim internationalen Konzert „Together through Music" in der Aula der Schule am vergangenen Freitag. Mehr als 180 Musiker aus drei europäischen Ländern wirkten dabei mit. Gäste aus Spanien und Italien Zu Gast hatten die Engeraner Schüler und Lehrer aus den Partnerschulen IES Pedro Cerrada in Zaragoza, Spanien, Liceo Scientifico Cosimo de Giorgi aus Lecce, Italien, aus der Kopernikusschule in Freigericht, Hessen und vom Freiherr-von-Stein-Gymnasium aus Bünde. „Wir haben hier in Enger bereits vor einigen Monaten mit den Proben begonnen", berichtete Michaela Gieselmann, die am WGE die 11. Jahrgangsstufe besucht und beim Konzert mitwirkte. „Jetzt reisten dann die internationalen Gäste an, die in Gastfamilien untergebracht worden sind." Und: „Zusammen haben wir dann die ganze vergangene Woche von der ersten bis zur achten Stunde geprobt", so die 16-Jährige weiter. „Es war sehr schön, an so einem Ereignis teilzunehmen und mit so vielen Menschen gemeinsam zu musizieren." Auf dem Programm standen Stücke, die in irgendeiner Form das Motto des Abends repräsentierten. So sang der Chor das mehrsprachige Stück „A lieta vita – An hellen Tagen." Das Orchester spielte etwa weltweit bekannte Stücke wie „Air" von Johann Sebastian Bach und Beatles-Songs. 180 Musiker auf großer Bühne Auch musizierten die rund 180 Schüler und Lehrer aus Chor und Orchester gemeinsam und erzeugten dabei einen besonders großen Klang: Beim „Hallelujah" von Georg Friedrich Händel und „Viva la Vida" von Coldplay ebenso wie beim großen Abschluss-Medley verschiedener bekannter Stücke. Ulrich Henselmeyer betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Zusammenhalts gerade in Zeiten wie heute, in denen Nationalismus wieder auftrete und Misstrauen gegenüber Fremden bis hin zu Fremdenhass ginge. „Wir können einen Gegenpol entgegensetzen", betonte er. „Toleranz, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind das, was die europäische Idee ausmacht und das haben wir hier in den letzten Tagen auch bei den Proben zu diesem Konzert beobachten können." Für die europäischen Gäste übersetze seine Stellvertreterin Katrin Höcker-Gaertner seine Rede ins Englische.

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