Auszeichnung mit Urkunde und Ehrennadel: DRK-Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Paul (links) zeichnete gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Meyer (von rechts) und dem Blutspendebeauftragten Michael Tiemann die regelmäßigen Spender Sigrid Kerschling, Wolf-Christian Winter, Klaus Tholen und Eckhard Potthoff aus. - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
Auszeichnung mit Urkunde und Ehrennadel: DRK-Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Paul (links) zeichnete gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Meyer (von rechts) und dem Blutspendebeauftragten Michael Tiemann die regelmäßigen Spender Sigrid Kerschling, Wolf-Christian Winter, Klaus Tholen und Eckhard Potthoff aus. | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger Regelmäßige Engeraner Blutspender geehrt

Auszeichnung: Wolf-Christian Winter spendete schon 100 Mal und erhält dafür eine Urkunde und die Ehrennadel. In Enger wurden entgegen dem Bundestrend 51 neue Spender registriert

Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger (bs). Während das Deutsche Rote Kreuz (DRK) generell mit sinkenden Zahlen bei der Blutspende zu kämpfen hat, entwickelt sich die Bereitschaft der Menschen, ihren eigenen Lebenssaft unentgeltlich für den guten Zweck zu spenden, in der Widukindstadt positiv. „Im vergangenen Jahr wurden in Enger 51 neue Spender registriert. Das ist eine tolle Entwicklung gegen den Trend", berichtete Stephan Kottmann, DRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West, in den DRK-Räumen in der Mathildenstraße. Dort wurden jetzt Spender ausgezeichnet, die schon seit vielen Jahren regelmäßig zur Auffüllung der Blutkonserven beitragen. Mit 18 Jahren sei er das erste Mal zur Blutspende gegangen, erinnert sich Wolf-Christian Winter. Seitdem versuche er, mehrmals pro Jahr zu spenden. Heute ist der 52-jährige Rotkreuzleiter im Ortsverein Enger und erhielt jetzt Urkunde und Ehrennadel für seine 100. Blutspende. Bereits 75 Mal zur Ader gelassen wurde Eckhard Potthoff. Gerd Lipinski, Wolfgang Lorenz, Sigrid Kerschling und Gerhard Kiel haben schon 50 Mal Blut gespendet. 25 Mal waren Klaus Tholen und Hermine Tappert dabei. Bürgermeister lobt selbstlosen Dienst Ihnen allen dankte Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Paul gemeinsam mit dem heimischen Blutspendebeauftragten Michael Tiemann für die kontinuierliche Unterstützung. Bürgermeister Thomas Meyer lobte den „selbstlosen Dienst am Menschen", der die Blutspender zu echten „Vorbildern für andere" mache. „Viele Operationen und Therapien wären ohne Blutkonserven gar nicht möglich", betonte Stephan Kottmann und erinnerte daran, wie schnell eigentlich jeder Mensch in die Situation kommen könne, eine fremde Blutkonserve zu brauchen. Wer selber beim Deutschen Roten Kreuz Blut spenden möchte, hat die nächste Gelegenheit dazu am Sonntag, 25. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in der Grundschule Besenkamp.

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