Übergabe: Heike Weber (v. l.), Sozialpädagogin beim Deutschen Kinderschutzbund in Herford, nimmt gerne die Spende der Landfrauen Elisabeth Greßhöner, Karin Fleer und Irene Hildebrandt entgegen. Sandra Werner, Stadt Enger, stellt dafür die Räumlichkeiten im Haus der Kulturen. - © Mareike Gröneweg
Übergabe: Heike Weber (v. l.), Sozialpädagogin beim Deutschen Kinderschutzbund in Herford, nimmt gerne die Spende der Landfrauen Elisabeth Greßhöner, Karin Fleer und Irene Hildebrandt entgegen. Sandra Werner, Stadt Enger, stellt dafür die Räumlichkeiten im Haus der Kulturen. | © Mareike Gröneweg

Enger Jeweils 500 Euro für den Kinderschutzbund und Flüchtlingsfamilien

Beim Markt im Kleinbahnmuseum: Die Landfrauen Enger/Herford sammeln durch Standgebühren sowie den Kaffee- und Kuchenverkauf im November insgesamt 1.000 Euro für ihre Spenden ein

Mareike Gröneweg

Enger. Die Landfrauen des Ortsverbandes Enger/Herford spenden jeweils 500 Euro an den Kinderschutzbund Herford und an Flüchtlingsfamilien in Enger. Der Erlös stammt aus dem Landfrauenmarkt, der im November vergangenen Jahres stattfand. Wofür die Spendensumme eingesetzt werden soll, steht bereits fest: Der Kinderschutzbund wird damit seine Lernförderung unterstützen. Die findet an vier Nachmittagen der Woche statt und hilft Kindern bei Sprachproblemen und Hausaufgaben. „Wir stopfen damit eine Lücke im Schulsystem", sagt Heike Weber, Sozialpädagogin beim Kinderschutzbund in Herford. Rund 30 Kinder nehmen derzeit das Angebot in Herford wahr, andere Schüler stehen auf der Warteliste. Gestemmt wird das Projekt mit Ehrenamtlichen und zwei Honorarkräften. Wenn die Eltern sich aufgrund von Sprachproblemen oder aus anderen Gründen nicht mit den Lehrern ihrer Kinder absprechen können, übernimmt auch das die Lernförderung des Kinderschutzbundes. Die zweite Spendensumme soll einen Ausflug der Landfrauen mit Flüchtlingsfamilien aus Enger finanzieren. „Es lag mir am Herzen, dass ein Teil des Erlöses Flüchtlingen zugute kommt", sagt Landfrau Irene Hildebrandt. Die Landfrauen peilen eine Busfahrt an: „Wir würden gerne in das Miniatur Wunderland in Hamburg", so Karin Fleer. Sie hat bereits Kontakt zu einigen Flüchtlingsfamilien, da sie ehrenamtlich im Haus der Kulturen Deutschkurse für den Alltag angeboten hat. 60 Torten Für den Kaffee- und Kuchenverkauf des Landfrauenmarktes, der am 5. November 2017 im Kleinbahnmuseum stattfand, wurden 60 Torten gebacken. Weiteres Geld wurde durch Standgebühren in die Kasse gespült. „Alle zwei Jahre sind Aussteller aus dem ganzen Kreis Herford bei uns vertreten", berichtet Elisabeth Greßhöner, Vorstandssprecherin des Ortsverbandes. Meist seien kunsthandwerkliche Stände vertreten. „Es gab aber auch andere Attraktionen wie der Stand mit geräucherter Forelle aus Bünde", weiß Greßhöner.

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