Nahe des Widukind-Gymnasiums: Mit Pumpen leiten Feuerwehrleute Wasser aus dem Schul-Biotop um, das überzulaufen droht. Durch die starken Regenfälle drückt Wasser von den Feldern nach. - © Foto: E.Wind
Nahe des Widukind-Gymnasiums: Mit Pumpen leiten Feuerwehrleute Wasser aus dem Schul-Biotop um, das überzulaufen droht. Durch die starken Regenfälle drückt Wasser von den Feldern nach. | © Foto: E.Wind

Enger Feuerwehr muss Wasser aus Biotop abpumpen und umleiten

Starke Regenfälle: An der Tiefenbruchstraße droht der Keller eines Hauses vollzulaufen

Ekkehard Wind

Heftige Regenfälle haben am Mittwoch für einen längeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in der Stadt Enger gesorgt. An der Ecke Tiefenbruchstraße/Sattelmeierstraße drohte der Keller eines Wohnhauses voll Wasser zu laufen. „Die Kanalisation schafft es nicht mehr – aus welchen Gründen auch immer", sagte Arndt Höpker, der den Bewohnern mit 20 Einsatzkräften des Löschzuges Enger-Mitte zu Hilfe geeilt war. Möglicherweise sei der Kanal an dieser Stelle verstopft oder kaputt, vermutete der stellvertretende Feuerwehrchef. „Ab der nächsten Straßeneinmündung ist der Kanal wieder okay." Am Vormittag hatten die Hausbewohner die Feuerwehr schon einmal alarmiert. Die Lage spitzte sich am Nachmittag zu, da durch den starken Regen Wasser von den Feldern nachdrückte und das nahegelegene Biotop am Widukind-Gymnasium fast zum Überlaufen brachte. Mit Hilfe einer leistungsstarken Pumpe des Wasserwerks Enger und einer Feuerwehrpumpe versuchten die Einsatzkräfte, die Lage zu entspannen. Sie leiteten mit den Pumpen Wasser aus dem Biotop in den freien Mischwasserkanal. In Spenge musste die Feuerwehr am Mittwochabend vorsorglich die Gaststätte Alte Mühle mit rund 200 Sandsäcken schützen. „Das Wasser des Mühlenbaches ist über die Ufer getreten", sagte Feuerwehrchef Thomas Reschke.

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