Geschenke vom Landrat: Dieter Lorenz, Paul Bischof, Jürgen Müller, Achim Busse und Dirk Zühlke ließen gestern in der Polizeiwache an der Spenger Straße die Ereignisse des Jahres Revue passieren. Und eine Tasche mit Präsenten gab es auch. - © Foto: Andreas Sundermeier
Geschenke vom Landrat: Dieter Lorenz, Paul Bischof, Jürgen Müller, Achim Busse und Dirk Zühlke ließen gestern in der Polizeiwache an der Spenger Straße die Ereignisse des Jahres Revue passieren. Und eine Tasche mit Präsenten gab es auch. | © Foto: Andreas Sundermeier

Enger Landrat besucht Polizeiwache Enger

"Es war ein ruhiges Jahr" / Verkehr und Straftäter bereiteten den Beamten in Enger und Spenge im vergangenen Jahr eher wenig Probleme

Andreas Sundermeier

Der Landrat zog Bilanz: „Es war also ein recht ruhiges Jahr.“ Und damit hatte er Recht. Beim Besuch von Jürgen Müller in der Polizeiwache Enger/Spenge bestand für die Polizeibeamten keine Notwendigkeit, über besonders schwere Verkehrsunfälle oder Straftaten zu berichten. Neben Müller hörten das auch der Kreis-Polizeichef Dirk Zühlke und Kreis-Dezernent Paul Bischof gern. So sei auch die Vatertagsparty am Hücker Moor am Himmelfahrtstag ruhig verlaufen. Der Einsatz eines Teils einer Hundertschaft und die Präsenz der Bezirksbeamten habe sich bewährt. Für das nächste Jahr, so dachten es Bezirksbeamter Ulrich Müller und der Leiter der Wache, Dieter Lorenz, an, gebe es Überlegungen, nach dem Vorbild Kölns, ein Glasverbot auszusprechen.Singende Bauarbeiter Und bis auf den schweren Verkehrsunfall auf der Bünder Straße in Hücker Aschen am vergangenen Montag habe es auch wenige Probleme mit dem Verkehr gegeben. Auch nicht während des Umbaus der Langen Straße in Spenge. Ulrich Müller erkannte, dass während der Zeit sicherlich die Nebenstraßen mehr frequentiert und lärmtechnisch intensiver belastet gewesen seien, aber auch das sie zeitlich begrenzt gewesen. „Immer noch begeistert bin ich aber von einigen Bauarbeitern dort. Der eine hat häufig bei der Arbeit gesungen. Und die anderen fielen mit ein. Das war ein bleibender Eindruck für mich.“ Viel Lob hatten Müller und Lorenz auch für die Arbeit in den Jugendzentren. „Das, was die machen, ist klasse.“ Und so seien sie auch gern und häufig dort zu Gast gewesen. Müller: „Da die Charlottenburg umbaubedingt geschlossen ist, fahre ich jetzt häufig in den Kleinbahnhof. Und für die Jugendlichen bin ich gerne Ansprechpartner.“Lob für die Energy-Kids Und auch Lorenz war dort viel zu Gast. „Aber auch die Arbeit von Bernd Rammler im evangelischen Jugendzentrum Zebra ist super. Besonders die Energy-Kids zeigen großes Engagement.“ Dirk Zühlke und Landrat Jürgen Müller gingen auf die „sinnvolle“ dezentrale Organisation der Polizei mit den Wachen auch in den kleineren Städten ein. Der Landrat sagte deutlich: „Mir ist wichtig, dass die Polizei vor Ort ist.“ Und der Polizeichef ergänzte: „In den kleinen Einheiten sieht man, das jeder für jeden einsteht.“Neue Software Zudem kündigten die beiden ein neues kreisweites Softwaresystem für die Vorgangsbearbeitung an; das ziehe auch Fortbildungslehrergänge für alle Beamten in Kreis nach sich. Und sie sagten auch zu, dass die derzeit noch unbesetzte Stelle in der Wache Enger/Spenge bald wieder besetzt werde. Damit sie wieder der geplanten Stärke von 8,25 Beamten-Stellen entspreche.

realisiert durch evolver group