Ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafel in Enger: Karl-Heinz Tappe, Anette Rampendahl, Oliver Stein, Gertrud Wilke, Maria Stuke, Inge Stork, Karin Henning und Brigitte Lemke (v. l.) helfen, die Pakete der NW-Leser an ihre Empfänger zu verteilen. FOTOS: MAREIKE PATOCK - © Mareike Patock
Ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafel in Enger: Karl-Heinz Tappe, Anette Rampendahl, Oliver Stein, Gertrud Wilke, Maria Stuke, Inge Stork, Karin Henning und Brigitte Lemke (v. l.) helfen, die Pakete der NW-Leser an ihre Empfänger zu verteilen. FOTOS: MAREIKE PATOCK | © Mareike Patock

Enger/Spenge Weihnachtswünsche werden wahr

Geschenke für Bedürftige vor Ort: Leserinnen und Leser haben die NW-Weihnachtsaktion „Paket mit Herz“ wieder zu einem Riesenerfolg gemacht

Mareike Patock

Ein paar Tage vor Weihnachten im Café Solero in Enger: Auf einem Tisch in einer Ecke des Raumes stapeln sich an die 40 Geschenke. Sie sind bestimmt für die Kunden der Herforder Tafel. Die Päckchen sind bunt verpackt. An einigen Geschenken hängen auch kleine Weihnachtskarten. Aus einem Paket schaut der Kopf eines riesigen Teddybären. Er hat ein Schild um den Hals: „Ich freue mich, dass ich bei Dir wohnen darf“, steht darauf. Der Teddy ist für ein kleines Mädchen bestimmt, deren großer Wunsch ein solches Plüschtier ist.Dank an die Spender Die Pakete, die im Café Solero gleich an die Kunden der Herforder Tafel ausgegeben werden, haben Leserinnen und Leser der Neuen Westfälischen gespendet. Ebenso wie viele andere unserer Leser haben auch sie sich an der großen NW-Weihnachtsaktion „Paket mit Herz“ beteiligt – und sie damit wieder zu einem vollen Erfolg gemacht. Wir von der Lokalredaktion Enger-Spenge möchten uns dafür an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Seit vielen Jahren organisiert die Neue Westfälische ihre Weihnachtsaktion gemeinsam mit sozialen Institutionen und Vereinen, um bedürftigen Menschen vor Ort einen Wunsch zum Fest zu erfüllen. Dieses Jahr haben uns die Tafeln in Enger und Spenge, die Diakoniestation Enger, das Kinder- und Jugendzentrum Zebra, die AWO in Spenge, Lenzinghausen und Enger, die evangelische Kirchengemeinde Spenge, der Offene Ganztag der Grundschule Belke-Steinbeck/Besenkamp und der Verein „Asyl Spenge“ unterstützt. An diese Organisationen hat die NW vor einigen Wochen Blanko-Wunschzettel verteilt. Die sozialen Institutionen wiederum haben die Zettel an bedürftige Menschen aus Enger und Spenge – sowohl an Erwachsene als auch an Kinder – weitergereicht, die als Empfänger eines Weihnachtspäckchens in Frage kommen. Diese Menschen konnten dann auf den Zetteln ganz anonym einen kleinen Weihnachtswunsch eintragen.Mehr als 200 Wunschzettel Die ausgefüllten Wunschzettel – insgesamt waren es dieses Jahr mehr als 200 – haben die sozialen Institutionen zurück an die NW-Lokalredaktion Enger/Spenge geschickt. Unsere Leserinnen und Leser konnten aus den Zetteln auswählen – und so bedürftigen Menschen aus dem Ort einen Weihnachtswunsch erfüllen.Schokolade und Kaffee Und die waren bescheiden: Ein achtjähriges Mädchen zum Beispiel wünschte sich „etwas zum Lesen oder einen schönen Schal“, eine 82-jährige Frau Zartbitter-Schokolade, Preiselbeeren und „guten Kaffee“. Absolut sensationell: Innerhalb von nur vier Tagen nach Start der Aktion waren die gut 200 Wunschzettel vergriffen – so schnell wie noch niemals zuvor. Auch dafür noch mal ein riesengroßes Dankeschön an unsere Leserinnen und Leser."Auch uns macht das unheimlich Spaß" Maria Stuke, die die Aktion „Paket mit Herz“ seit Jahren federführend bei der Tafel in Enger betreut, hilft auch an diesem Mittag im Café Solero, die Päckchen an ihre Empfänger zu übergeben. „Die Freude bei den Beschenkten ist immer groß“, sagt sie. „Aber auch uns macht das jedes Jahr unheimlich Spaß.“ Dieses Jahr seien die Geschenke der NW-Leser, die die Tafel in Enger verteile, ausschließlich für Kinder bestimmt. Aber auch die erwachsenen Kunden der Tafel gehen an diesem Mittag nicht leer aus. Neben den bunten Weihnachtspäckchen der NW-Leser steht noch eine ganze Reihe von Tüten – gefüllt mit den unterschiedlichsten Leckereien. „Wir haben so viele Lebensmittel-Spenden bekommen, darum haben wir auch noch für jeden Erwachsenen eine bunte Tüte zusammenstellen können“, sagt Maria Stuke und bedankt sich ausdrücklich auch noch mal bei all jenen Spendern.

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