Jordan (9 Jahre, v. l.) Tobias Reuse, Manuel Schicke, Kevin Skwiercz mit Nick (4), Björn Falk, Dirk Beier und Robert Marske mit Tochter vor der Haube eines ihrer Lieblingsfahrzeuge. - © THOMAS KLÜTER
Jordan (9 Jahre, v. l.) Tobias Reuse, Manuel Schicke, Kevin Skwiercz mit Nick (4), Björn Falk, Dirk Beier und Robert Marske mit Tochter vor der Haube eines ihrer Lieblingsfahrzeuge. | © THOMAS KLÜTER

Rödinghausen "Das sind schon ohne Tuning perfekte Autos"

BESTE FREUNDE (7): Zehn leidenschaftliche BMW-Fahrer teilen mehr als das Emblem auf der Motorhaube

VON THOMAS KLÜTER

Rödinghausen. Ganz unterschiedlich sind die "BMW Freunde Westfalen". Ein Konstrukteur ist dabei, ein Angestellter im öffentlichen Dienst, ein Heizungsbauer und ein Ausbilder der Eurobahn. Wichtig sind diese beruflichen Unterschiede aber nicht, denn ein wichtiges Detail eint sie alle: Sie fahren BMW.

Durch seine Leidenschaft für die bayerische Automarke lernte Tobias Reuse aus Rödinghausen 2005 die anderen kennen. Im Internet stieß er auf die Seite des frisch gegründeten BMW-Freundeskreises und fuhr spontan zu einem der Treffen. "Ich bin da gleich freundlich aufgenommen worden", sagt Reuse und was sich seit dem daraus entwickelt hat, ist mehr als die Freude am Fahren.

Richtig gute Freunde sind sie geworden und mittlerweile gehören bei den meisten Mitgliedern auch Frau und Kinder mit dazu. "Wenn unsere Frauen sich nicht auch gut verstehen würden, wäre das so gar nicht möglich", meint Kevin Skwiercz.

Einmal im Monat treffen sich die BMW-Freunde zum Stammtisch. Seit 2006 sind sie offiziell registrierter BMW-Club und dürfen seit dem das Logo ihrer Lieblingsmarke auf ihrer Website, auf T-Shirts, Jacken und Hemden verwenden. Wenn es irgendwie terminlich passt, fahren sie auch zusammen los. Zu den Deutschen Tourenwagen Meisterschaften zum Beispiel oder zu dem größten BMW-Treffen in der Nähe von München.

2007 organisierten sie sogar ein eigenes Treffen für BMW-Freunde in Bünde auf dem ehemaligen Gelände des Marktkaufs. Etwa 200 Fahrzeuge kamen da und schon der Weg entlang der geparkten Autos habe Spaß gemacht. "Da kamen viele Gleichgesinnte aus dem gesamten norddeutschen Raum", sagt Björn Falk, "und wir haben Pokale für die bestbewerteten privaten BMWs vergeben."
Die Begeisterung für ihre Automarke allein reicht aber nicht aus. Zwischenzeitlich waren mehrere BMW-Fahrer dabei, die nach und nach wieder abgesprungen sind. "Die Chemie muss einfach stimmen, das ist wichtig", sagt Dirk Beier. Und die stimmt bei den "BMW Freunden Westfalen". Sie lachen gemeinsam, erzählen Geschichten vom Versuch zu messen, wessen Auspuff der lauteste ist und veräppeln sich gegenseitig. Einig sind sie sich, dass E10 für ihre BMW gar nicht geht. "Die beiden Ms brauchen sogar SuperPlus für ihre Triebwerke", sagt Robert Marske.

Natürlich sprechen sie auch über ihr E 46 M 3 Coupé oder die E 60 Limousine. Ein Thema, das immer wieder auf den Tisch kommt, sind die neusten Umbauten und Verbesserungen an ihren Autos. "Wir tunen nicht, wir veredeln", sagt Manuel Schicke, denn da sind sich alle wieder einig: "Ein BMW braucht nicht getunt zu werden, der ist schon so ein perfektes Fahrzeug."

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