Dennis Brinkmeier (l.) und Katharina Blase vom Schulsanitätsdienst des Gymnasiums am Markt demonstrieren die Handhabung des Defibrillators und die begleitenden Rettungsmaßnahmen an einem Modell. - © FOTO: BJÖRN KENTER
Dennis Brinkmeier (l.) und Katharina Blase vom Schulsanitätsdienst des Gymnasiums am Markt demonstrieren die Handhabung des Defibrillators und die begleitenden Rettungsmaßnahmen an einem Modell. | © FOTO: BJÖRN KENTER

Bünde Jeder kann Leben retten

Volksbank-Stiftung übergibt neuen Defibrillator an Gymnasium am Markt

Bünde. Der plötzliche Herztod zählt in Deutschland noch vor Krebs und Schlaganfall zu den häufigsten Todesursachen - nicht nur bei älteren Menschen. Viele Opfer könnten allerdings einen Herzstillstand überleben, wenn anwesende Ersthelfer und Laien noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes in der Lage wären, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.

Aus diesem Grund hat die Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford im vergangenen Jahr eine Initiative gestartet, um Schulen in der Region mit lebensrettenden Defibrillatoren auszustatten. Nachdem bereits im Juli die Siegfried-Moning-Halle im Schulzentrum Nord mit einem dieser Geräte ausgerüstet wurde, erhielt jetzt auch das Gymnasium am Markt einen Defibrillator im Wert von etwa 2.400 Euro, der für alle gut sichtbar im Eingangsbereich der Schule installiert wurde. Begleitend dazu gibt eine große Rettungstafel wichtige Informationen für den Notfall in Bild und Text.

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"Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit", erläutert Andreas Kelch, Marketing-Leiter der Volksbank, der zusammen mit Vorstandsmitglied Michael Knoll den Defibrillator im Rahmen des Projektes "Herzsicher in d er Region" übergab.

"Daher haben wir ein Gesamtpaket geschnürt, zu dem unter anderem in Zusammenarbeit mit dem DRK durchgeführte Schulungen für die Lehrkräfte, Übungsleiter und Schüler und eine spezielle Lernsoftware gehören, so dass die Schüler auch außerhalb der Schule ihr Wissen anwenden können", so Kelch.

"Das Gerät ist einfach zu bedienen, weil es praktisch selbsterklärend ist", sagt Carsten Holtgrefe von der Firma Struck Medizintechnik, der die Bedienung des Defibrillators als Teil der Rettungskette an einem Modell demonstrierte. "Das Wichtigste ist es, Berührungsängste und die natürliche Hemmschwelle zu überwinden."

Bürgermeister Wolfgang Koch und der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Wolfgang Peuker, zeigten sich erfreut über das Projekt der Volksbank. "Ein weiteres öffentliches Gebäude in der Stadt ist jetzt mit einem lebensrettenden Gerät ausgestattet", sagte Koch. Peuker lobte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des Schulsanitätsdienstes und des Sicherheitsbeauftragten Jörg Hadasch, der für die Betreuung des Defibrillators verantwortlich ist.

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